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Reise Blog http://blog.reisen-und-weg.de Teile Deine Reiseerfahrungen Sat, 02 Jun 2018 16:26:11 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.7 48380547 Novotel – Marsa Alam- ein schöner Urlaub http://blog.reisen-und-weg.de/novotel-marsa-alam-ein-schoener-urlaub/ http://blog.reisen-und-weg.de/novotel-marsa-alam-ein-schoener-urlaub/#respond Sun, 28 May 2017 08:51:16 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=3095 Novotel – Marsa Alam- ein schöner Urlaub

Wir sind in der Zwischenzeit zu richtigen Liebhaber der Ägyptischen Urlaubsgebiete geworden. Immer in der Zeit März bis April zieht es uns dahin. Viele Gründe könnte man dazu aufzählen, warum gerade Ägypten. Ein Grund ist auf jeden Fall, der falschen Berichterstattung der Medien entgegen zu wirken. Da ist auf einmal Ägypten wieder gefährlich und die Deutschen sollten Ägypten meiden. Nichts an allen dem ist war. das bekommt jeder mit, der einmal den Fuß in das Ägyptische Land stellt. Das Land beginnt sich wieder auf zu richten und an Fahrt zu gewinnen. Natürlich zieht uns auch das Rote Meer, die Korallen Riffe und damit die Möglichkeit zu Tauchen oder zu Schnorcheln. Die Freundlichkeit der Menschen uns gegenüber ist umwerfend. Diese Menschen müssten eigentlich Böse auf uns Deutsche sein, weil sie wissen, dass vor Ägypten gewarnt wird. Sie verstehen nicht, dass so wenig Deutsche momentan den Weg nach Ägypten finden. Sie empfangen uns immer mit offenen Armen. 

Kellner mit Niveau

Im Novotel wurden wir genauso empfangen, herzlich und zuvor kommend. Die Auslastung war allerdings nur bei 30 %. Die Gründe hatte ich schon genannt. Wenn nicht so viele Polen jetzt den Weg dahin finden würden, müssten noch mehr Hotel zumachen und das wäre echt schade und das hat das Land nicht verdient. Das Hotel Novotel ist sehr schön und sauber. Die Anlage ist ein Genuss und lädt zum spazieren gehen ein. Die Zimmer sind anspruchsvoll und sauber. Eine luxuriöse Dusch Anlage mit modernen Armaturen macht die abendliche Reinigung zum Vergnügen. Das Restaurant ist gut  und schön eingerichtet. Das Essen ist ausreichend, geschmacklich und köstlich dargeboten. Dafür sorgt der Maître de Cuisine. Und immer wieder die Freundlichkeit des Personals ist echt eine angenehme Willkommens Kultur.

Senior Sous Chef Novotel Marsa Alam

Das Personal zeigt, dass der Urlauber willkommen ist. Vor allem deutsche Urlauber werden mit einer besonderen Herzlichkeit aufgenommen. Viele der Angestellten lernen mit eigenen Mittel ( Buch und Cassetten ) Deutsch. Mit 50 % kann man sich auch unterhalten. Einige besitzen besondere Sprachkenntnisse. Am Strand wird man von Achmed mit einem guten Deutsch unterhalten.

achmed

Achmed und der Turban

Wenn man besondere Probleme hat, wendet man sich am besten an Hassan, der mit sehr guten Deutschkenntnissen aufwarten kann. Für mich ein Phänomen, wie auf diese Weise Fremdsprachen erlernt werden.

hassan

Da kann ich mich nur wundern, welche Einschätzungen bei HolidayCheck abgegeben werden. Ein Beispiel für einen gelogenen Text. Entweder sie waren niemals da oder haben versehentlich ein anderes Hotel beschrieben. In dieser Einschätzung stimmt kein einziger negativer Grund:

Margit (46-50)

Verreist als Paar im März 2017 für 2 Wochen

Horrotripp

3,0/6
War im Novotel marsa alam untergebracht. Das Hotel ist nicht nur abgewohnt, sondern auch noch schmutzig. Bettdecke mit undefinierbaren Flecken, Duschkopf und Wasserhähne verkalkt, Toilettendeckel defekt und mit den Resten des Vorgängers, Zimmerreinigung dauerte gestoppte 108 Sekunden, danach war nur das Bett gemacht. Am Pool keine Strandhandtücher, auf das Essen am Buffett habe ich lieber verzichtet. Wie man so ein Hotel anbieten kann, ist mir ein Rätsel
 
 Es müssen nicht alle Beurteilungen so sein, wie der nachfolgende.Aber so große Abweichungen, wie im oben genannten Artikel, dass passt gar nicht.
Ein Beispiel ganz anderer Art :
 

Wir verbrachten unseren Ägypten Urlaub 2017 für  3 Wochen  im Novotel Marsa Alam. Es war ein Highlight und er  wird uns sehr positiv in Erinnerung bleiben. Die Anlage ist optisch in einem guten Zustand.  Die Zimmer sind modern eingerichtet, im Bad sind  Armaturen mit deutscher Qualität ( Grohe ). Eine Kopfdusche sowie eine Seitendusche mit genügend Platz und immer warmen Wasser hat den Tag angenehm ausklingen lassen. Die Freundlichkeit des gesamten Personals hat uns sehr beeindruckt. Soweit es sprachlich vereinbar war, wurden die Wünsche fast von den Lippen abgelesen. Einige Mitarbeiter sprachen ein gutes Deutsch und mit Englisch konnte man mit fast dem gesamten Personal kommunizieren. Das Essen war für uns immer ausreichend und geschmacklich köstlich. Sie haben immer  „ 110 % oder Miay at waeashrat oder   مائة وعشرة في المئة „ gegeben. Dafür unser Dankeschön „ shukraan شكرا „ und immer wieder gerne kommen wir zu diesem Ort zurück. Verbesserungen könnte das Animationsprogramm erfahren, obwohl das Animations- Team sich größte Mühe gab, wurde zu sehr auf Beteiligung der Urlauber orientiert. Das ist nicht unbedingt für Jeden geeignet und außerdem waren auch zu wenige Gäste da.

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Im Herbst an die Mosel in den Hunsrück http://blog.reisen-und-weg.de/im-herbst-an-die-mosel-in-den-hunsrueck/ http://blog.reisen-und-weg.de/im-herbst-an-die-mosel-in-den-hunsrueck/#comments Sat, 08 Oct 2016 14:16:46 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=3036 Wir wollten die letzten Sommertage 2016 noch einmal an einem besonderen Ort genießen. Trier und damit der Hunsrück hatte uns schon lange interessiert. Eine Unterkunft war relativ schnell gefunden. Mit dem Hunsrücknest in Malborn hatten wir uns für eine gemütliche und schöne Ferienwohnung entschieden. Familie Stüber hat uns herzlich empfangen und dies auch in der gesamten Zeit bei behalten. So wurden wir gleich am Sonntag zum Grillen eingeladen. Zur Begrüßung gab es eine Flache Wein.

hunsruecknest

Wein ist überhaupt der Hauptinhalt in dieser Gegend und für unseren Aufenthalt bestimmend. Wein und Mosel sind wie Frau und Mann, das eine gehört zum anderen.

mosel

Unsere Absicht, vieles mit dem Fahrrad zu erkunden, ging nicht so recht auf. Für uns als normale Radfahrer war es viel zu steil und ständig bergauf und bergab. Wenn man das beabsichtigt sollte man lieber eine Unterkunft direkt an der Mosel aussuchen. Dort haben wir auch die meisten Radfahrer gesehen.

Wir haben vieles mit dem Auto erkundet. Zuerst ging es ins herrliche Bernkastel. Von dort aus kann eine Schifffahrt auf der Mosel organisiert werden. Sehenswert ist in Bernkastel der mittelalterliche Marktplatz mit seinen Giebelfachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, unter denen das aus dem Jahre 1416 stammende schmale Spitzhäuschen besonders hervorsticht. Um den St. Michaelsbrunnen von 1606 gruppieren sich eine Reihe gut erhaltener Bauten und auch das Renaissance-Rathaus von 1608.

bernkastelhaus

An der Mosel liegt die katholische Pfarrkirche St. Michael und St. Sebastian, deren imposanter Glockenturm ursprünglich als Wehrturm diente.

pfarrkircheglockenturmbernkastelguenther

Mit dem Auto und dem Fahrrad unterwegs, ist zwar etwas umständlich aber wo ein Wille ist, wird es auch den Weg geben. Den Radweg – den Mosel-Radweg

Der Mosel-Radweg begleitet die Mosel in all ihren Schwüngen und Schleifen in die untersvhiedlichsten Landschaftsbilder meist unmittelbar in Ufernähe. Dabei wechseln sich Abschnitte auf schönen Radwegen und auch Strassen ständig ab. Von Bernkastel nach Trittenheim sind es ca. 12 Km. Vorbei an herrlichen Weinbergen ging es vorbei an einer alten Kelteranlage aus Römerzeiten.

roemischekelteranlagenroemerzeit

In Trittenheim angekommen, hat man die Qual der Wahl. Auf kurzen Wegabschnitten zählten wir bis 12 Weingüter. Wir haben uns für das Weingut Seminarhof entschieden. Neben einem wunderschönen Mittagessen bestellten wir 12 Flaschen Wein. Diesen konnten wir allerdings erst später mit dem Auto abholen. Auf der Strecke zwischen Daun, Wittlich und Bernkastel verkehrt ein Regio-Radler-Pendelbus, der den Anstieg in die höheren lagen abnimmt.

Insgesamt war es für uns ein gelungener Resturlaub.

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Auch 2016 wieder nach Ägypten? Warum nicht http://blog.reisen-und-weg.de/auch-2016-wieder-nach-aegypten-warum-nicht/ http://blog.reisen-und-weg.de/auch-2016-wieder-nach-aegypten-warum-nicht/#respond Mon, 04 Apr 2016 09:15:27 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=3032 Auch 2016 wieder nach Ägypten? Warum nicht

Die Lage wird auf dem Reisemarkt nicht besser. Permanent werden wir mit neuen Meldungen bombardiert über terroristische Anschläge auch in Ägypten und Türkei. Also wohin fahren. Bisher waren Ägypten und Türkei meine Lieblingsländer. Als  ich die Sache pragmatisch  betrachtete, entschied ich mich  wieder für Ägypten. Es kann überall etwas passieren. Natürlich gibt es auch Länder, wo ich nicht hinreisen würde, aber dazu gehört sicher nicht Ägypten.Die Reisezeit ist Ende Februar bis Mitte März ideal. Das Wasser ist oft schon 27 grad warm und die Lufttemperatur über 30 grad. Aber auch im April findet man gute Bedingungen vor. Eigentlich ideal für einen kurz entschlossenen Urlaub. Diese Unabhängigkeit liebe ich und deshalb ist Ägypten auch ein bewehrtes Ziel.

Diesmal haben wir uns für ein besonderes Hotel entschieden, das Gorgonia Beach, 200 km südlich von Marsa Alam.

gorgonia beach

Das es besonders war, haben wird erst vor Ort erleben dürfen. Obwohl in vielen Hotels nur 10 % Auslastung war, hatte das Gorgonia Beach zwischen 40 und 70 % Auslastung. Ich weiß nicht genau, wie sie das schaffen, dass so viele Urlauber sich für das Gorgonia entscheiden. Aber wie man sich um uns bemühte, dass war schon Klasse, das Personal war sehr freundlich und hat uns jeden Wunsch von der Nase abgelesen. Die Anlage war wunderschön. Wer sich sportlich betätigen wollte konnte einen tollen Fitness Center aufsuchen oder eine 2 Kilometer lange Laufstrecke benutzen.Die Kilometer langen Strände, die zu  Spaziergängen einluden, ergab ein Übriges.

Vom Hotel wurde ein Natur Tag organisiert, einen sogenannten Cleaup Day. Wie der Name es schon ausdrückt, wurde von ca. 40 Urlauber ein großer Strand in der Nähe von Marsa Alam sauber gemacht. Das ging einen halben Tag und hat allen großen Spaß gemacht.

cleanupday

Den Flug kann man direkt von Leipzig nach Marsa Alam buchen. Nach ca. 4,5 Stunden in Marsa Alam angekommen, ging es mit dem Shutle Bus 2,5 Stunden noch einmal in Richtung Süden. Dort angekommen, wird man schnell die Strapazen vergessen.

Eine Tauchbasis sorgt für eine Rund-um-Lösung der Taucher.

divecenter

Die meisten Tauchgänge werden allerdings vom Hausriff aus organisiert. Obwohl das Hausriff sehr interessant ist, möchte man doch auch andere Spots sehen. Aber wer Glück hatte, konnte auch Dogongs, so werden Seekühe in Ägypten genannt, sehen. Auch große Schildkröten wurden oft  beim Schorcheln beobachtet.

hausreef gorgonia

Andere Spots sind natürlich zur Genüge da: Dolphin House, Ras Samaday, Marsa Tondoba usw.

dolphin house

lagekarte

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Alb#6: backpacker´s all inklusive http://blog.reisen-und-weg.de/backpackers-all-inklusive/ http://blog.reisen-und-weg.de/backpackers-all-inklusive/#comments Sun, 13 Sep 2015 22:52:33 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1710 Wir wollten die Straße von Corovoda nach Permet und weiter nach Saranda nehmen. Wie wir von einem älteren holländischen Pärchen erfuhren ist diese noch gar nicht fertig. Uns blieb nur zurück nach Berat und von da nach Saranda zu trampen.
Saranda soll die touristischste Stadt sein und für Leute die gern feiern gehen sicher nicht verkehrt. Für uns hatte sie nicht viel zu bieten, ausser Tomi´s Backpacker Hostel. Tomi ist ein total entspannter Typ, der die Verkörperung einer Vaterfigur ist. Er hat für jeden seiner Gäste Busverbindungen rausgesucht, telefoniert, Frühstück für alle gemacht, war einkaufen, ein super Typ.
Von Saranda aus machten wir einen Tagesausflug nach Butrint, einer alten Ruinenstadt, weiter südlich. Butrint war sehr interessant, vor allem das Theater, die Grundmauern der Kirche und die öffentlichen Bäder waren erstaunlich gut erhalten.
Da uns in Saranda nicht sehr viel hielt, fuhren wir am nächsten morgen weiter nach Himare, einem Ort direkt am Meer an dem es hervorragende Strände geben soll, an denen man Zelten kann.


An dem Tag gab es das erste mal in unserem Urlaub Regen, und das nicht zu knapp, schlechtes Wetter zum trampen. Ein Mann brauchte uns an die einzige Straße am Rand von Saranda, die nach Himare führte und bog dann aber in die andere Richtung ab.
Wir stapften durch den Regen in Richtung einer Tankstelle ein paar Meter die Straße entlang, da wurden wir auch schon eingesackt ohne gefragt zu werden wo wir hinwollten, war ja klar, die Straße führte bloß zu einem Ort. Ein österreicher Pärchen, welches einen Mietwagen hatte und in einem Apartment in Himare abgestiegen war, hatte Mitleid mit uns. Das lief ja wie am Schnürchen.
Wir brauchten noch eine Stunde bis Himare. Es war eine sehr lustige Fahrt durch eine tolle Kulisse, links das Meer rechts die Berge, wobei der heftige Regen mal aufhörte. Wir suchten und fanden zusammen mit dem Pärchen das Himare Hostel, von dem wir einen Flyer in einem Hostel gefunden hatten nach 2 malige Durchfahren des Ortes( er ist sehr klein).
Wir kauften ein und kochten Abends eine Art Gemüsepfanne mit allem möglichen was man in den örtlichen Laden fand.
Himare ist in der Tat ein sehr schöner kleiner Ort mit einem tollen Strand und hübschen kleinen Geschäften. Unter anderem einem Laden der hausgemachte Marmeladen und Raki anbietet.
Der weitere Verlauf des Abends förderte das zu Tage, was man als all inklusive Paket unter Backpackern bezeichnet, eine Art Magen-Darm- Verstimmung.
Die Nacht wurde für Sabrina, mich und alle anderen in unserem Zimmer ziemlich unruhig, zum einen, weil der Regen wieder einsetzte und zu einem Sturm mutierte, zum anderen, weil Sabrina und ich uns abwechselten aufzuwachen, aus dem Zimmer zu rennen zu dem Klo, welches auf der anderen Seite des Hofes lag. Um 5 Uhr morgens musste ich wohl die letzten Reste meines Magens endgültig verabschiedet haben, denn die Brechanfälle stellten sich ein, auch hatte ich wohl kaum noch Wasser in mir denn auch der Durchfall setzte aus. Der erste Gang nach Öffnen der Geschäfte ging für mich und Sabrina zur Apotheke. Diese wussten sofort bescheid, da wie gesagt diese Krankheit unter Backpackern weit verbreitet ist und jeden auf jeder Reise eigentlich einmal ereilt. Wir bekammen Vemox gegen die Übelkeit, welches in einem Glas Wasser gelöst und getrunken wird und Elektrolyt gegen Durchfall, zu lösen in 2 L Wasser und den ganzen Tag über zu trinken. Wir kauften noch einen entsprechenden Vorrat an Wasser und verzogen uns ins Hostel, es sollte sowieso den ganzen Tag regnen.
Unser Medizinwasser sollte das einzige sein was wir an diesem Tag zu uns nehmen sollten.
Dieser Tag bedarf keiner weiteren Erwähnung.
Von Himare nach Tirana fahren nur zu sehr unfreundlichen Zeiten Busse, also entschieden wir uns gleich nach Tirana zu fahren und dort noch die letzten 2 Tage verbringen. Mir ging es nach dem Desaster vom Vortag wieder ziemlich gut, Sabrina hatte noch nicht ganz ihre Topform wieder erreicht. Im Himare Hostel lernten wir Hillary kennen die mit uns den Bus nach Tirana nahm. Hillary war schonmal in Tirana im Trip´N´Hostel und nahm uns dorthin mit.
Das Trip´N´Hostel ist eine kleine grüne Oase in mitten einer grauen unspektulären Stadt. Das Hostel hat einen großen Garten mit vielen Bäumen und es lädt wirklich zum sitzen bleiben ein.
Die Zimmer waren etwas vollgestellt. Ich persönlich hätte ein Doppelstockbett weniger in unser Dorf gestellt, aber da schläft man ja auch nur. Der Garten, die Rustikale Bar im Erdgeschoss und die Aufenthaltsräume machen dies allmal wet.
Schon am ersten Abend fanden wir uns in einer Gruppe von 10-12 der unterschiedlichsten Leute im Garten wieder und tranken Bier.
Am nächsten morgen nahmen wir um 10 an der free working Tour teil. Danach fuhren wir mit der Gondel auf den Hausberg von Tirana, gingen in der Stadt spazieren und was essen. Tirana hat eine sehr angenehme Größe und alles was ein Leben dort angenehm gestalten würde, aber nicht wirklich etwas, was einen Touristen interessiert. Zum Leben erste Wahl, als Tourist unspektakulär, abgesehen von einem absolutem Geheimtipp, dem Restaurant „Sokaku“. Das Sokaku haben wir aus dem Reiseführer, wir haben es einfach ausgewählt, weil es in der Nähe war, welch ein Glück. Es ist nicht ganz leicht zu finden und sieht auch völlig unspektakulär aus. Aber was einen für eine Geschmacksexplosion aus der Küche erwartet ist der Hammer.
Jeder den es mal nach Tirana verschlägt MUSS dieses Lokal ausprobieren. Wir bestellten ein 4 Gänge- Menü und jeder weitere Gang erschütterte die mir bis dahin bekannte kulinarische Welt komplett aufs neue. Es war so lecker. Ich weiß nicht was dieser Mensch in der Küche anstellt, aber er muss ein Gott sein, es war magisch.
Das war ein krönender Abschluss dieses Trips denn um 4 Uhr ging unser Flieger und wir ließen den Abend bis zum Eintreffen des Taxis an der Bar des Hostels ausklingen.

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Alb#5: Der schönste Ort der Welt, echt jetzt! http://blog.reisen-und-weg.de/der-schoenste-ort-der-welt-echt-jetzt/ http://blog.reisen-und-weg.de/der-schoenste-ort-der-welt-echt-jetzt/#respond Sun, 13 Sep 2015 22:50:00 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1708 Am nächsten morgen wachten wir auf, frühstückten im Hostel und wollten Berat besichtigen. Zuerst machten wir uns auf um die Tourist Info zu finden. Diese zwar zwar ausgeschildert und auf einem kleinen Stadtplan vom Hostel eingezeichnet, aber wir sind bestimmt 40 Minuten und zweimal im Kreis gelaufen und haben nichts gesehen, was ansatzweise eine Tourist Info hätte darstellen können. Das Berat eine Tourist Info hat halte ich für eine Lüge.

Wir haben uns dann das ethnologische Museum von Berat angesehen und zu unserem Glück kam dort mit uns eine deutsche Reisegruppe an. Deren Führung konnte mit etlichem Hintergrundwissen zu den Exponaten, die das Alltagsleben im früheren Albanien darstellen, unseren besuch qualitativ ziemlich aufwerten.


Nach ca. 2 Stunden und Ende der Führung verliessen wir die Gruppe und liefen zur Burg hinauf und besichtigten diese und die darin befindliche Kirche. Die Stirnseite der ist komplett mit einem über 10m breitem und 7m hohem Holzschnitt ausgestattet der aus so detaillierte Ornamente, Blühten und Verzierungen besteht, dass es einem eiskalt den Rücken runterläuft. Ich will mir gar nicht vorstellen wie viel Arbeit da drin steckt. Rechts davon war die Kanzel, die ebenso detailliert gearbeitet und komplett aus einem Holzschnitt besteht und im hinteren teil gab es eine Galerie die das selbe Bild zeigte. Einfach atemberaubend.
Des weiteren an der Burg so faszinierend ist, dass die Burg bzw. die Häuser und Gassen auf dem Burggelände noch bewohnt werden dürfen. Man fühlt sich fast ein bisschen ins Mittelalter zurück versetzt. einfach toll.
Wieder zurück im Hostel haben wir Jamal getroffen, er lebt und arbeitet in London und ist gebürtiger Bulgare. mit ihm waren wir abends in einer Bar ein Bier trinken. von der Terrasse aus konnte man die beeindruckend weiß leuchtenden Häuser, die die Berghänge Berats hinaufklettern, sehr schön fotografieren. Berat ist übrigens die albanische Variante von Belgrad und Belgrad bedeutet weiße Stadt. Dieser Name kommt von den schneeweißem Stein aus den Bergen dieser Gegend aus der alle älteren Brücken, Häuser, Burgen, etc. gebaut sind.
Unseren deutsch sprechenden, albanischen Fan konnten wir leider nicht per Telefon erreichen und somit kam es nicht zu einem vielversprechendem Treffen mit ihm.

Unsere ursprünglicher Plan besagte ja, dass wir nach Corovoda weiterreisen wollten zum Canyon, aber aus Gesprächen mit einigen Leuten aus dem Hostel erfuhren wir, dass DER Wasserfall(wir hörten im Canyon sollen 8 sein :/) nicht in Corovoda liegt sondern ein Dorf ehr in Bogove.
Boogie liegt ca. 10 km vor Corovoda.
Wir machten uns zusammen mit Jamal morgens auf den Weg nach Bogove, wir mit allem Sack und Pck, Jamal mit Tagesgepäck, er wollte zurück nach Berat und später weiter ziehen. Der Bus sollte um 9 gehen. Tat er nicht! Er viel wohl oder so. Der 10 Uhr Bus kam dann 9:50 an, fuhr aber nicht um 10 weiter, eher 10:40, weil er dann erst voll war. Der Anschlussbus in einem Dorf stand da rum und ein Mann meinte wartet auf den nächsten der kommt gleich, der hier ist zu kaputt. Da kam aber keiner. Wir konstatierten, „In Albanien sind alle Autos kaputt, der Bus ist gut genug“!
Als der Bus dann mal voll genug war ging es auch hier weiter. Bis zum nächsten Dorf. Dort erfuhren wir von einem jungen Mann, der englisch konnte, dass ein Minibus, der am Straßenrand stand, gleich weiter fährt nach Bogove, wenn er voll ist. 10 Minuten später wollte ein Auto ausparken, wo dieser Minibus davor stand. Der Fahrer stieg ein und fuhr nicht einfach nur beistehe, er fuhr komplett weg, aus dem Dorf, aus unserem Sichtfeld, weg. Wir fragten den jungen Mann was denn nun mit Bogove sei. Er meinte in einer Stunde kommt ein Bus hier an, also warteten wir. Dieser kam dann auch und brachte uns tatsächlich endlich nach Bogove. Das war unsere bisher schwierigste Fahrt.
In Bogove angekommen versuchten wir heraus zu finden wo es zum Wasserfall geht. Die ersten Versuche blieben erfolglos. Irgendwann nahm uns eine Frau die kein englisch verstand uns an die Hand lief solange mit uns durch das kleine Dorf, bis wir in einem Restaurant einen Jungen fanden der englisch sprechen konnte. Es ist immer wieder schön diese herzliche Fürsorglichkeit dieser Menschen zu erleben.
Wir ließen unsere Rucksäcke im Restaurant stehen und marschierten los. Es sollte nur 30-40 Minuten sein. Ein Weg oder eher Trampelpfad führte uns erst auf Höhe eines kleinen Flusses flussaufwärts, später etwa 10 – 15 Meter höher als der Fluss durch eine fast unberührte Felsen- und Waldlandschaft. Was diese Idylle trübte, waren ziemlich große rostbraune Wasserrohre von bestimmt einem Meter Durchmesser, die immer wieder über diesen Mini-Canyon liefen und im Boden verschwanden. Sah aus wie die Wasserversorgung für den Ort die Vom Berg runter führte. An einer günstigen Stelle konnte ich auf eines dieser Rohre krabbeln und saß breitbeinig auf diesem Stahlrohr, 15 Meter über dem Fluss und der unbeschreiblich schönen Natur die den Fluss umgab.
Das Ende dieses Pfades war eine Goldgrube in Form eines wahnsinnig schönen Wasserfalles, der sich in ein natürliches Steinbecken der Größe Gartenpools ergoß. Uns stockte der Atem so schön war es dort. Ich wollte sofort rein, hatte aber schon von Erzählungen gehört, dass die Quelle nicht weit hinter dem Wasserfall sein kann und das Wasser also nicht lang an der Oberfläche ist, wenn es ins Becken trifft, ergo ist es hundekalt. Ich schätze 10 grad Celsius, höchstens. Also vorsichtig tastete ich mich Stück für Stück in das Becken hinein. Es war wirklich das kälteste bad meines Lebens. Dennoch ging ich soweit in das Becken bis ich schwimmen musste, hielt es aber nicht lang aus. Meine Haut brannte wie Feuer vor Kälte und ich musste befürchten, dass es zeitnah gefährlich für meinen Kreislauf werden könnte. Jamal traute sich auch rein, schwamm aber nicht und Sabrina beließ es beim Anblick. Ich wollte einen zweiten Vorstoß bis zum Wasserfall und darunter wagen, verzichtete dann aber doch.
Wir genossen den Anblick noch eine ganze Weile still und wanderten dann zurück.
Den letzten Bus 15 Uhr, den Jamal brauche um nicht zurück trampen zu müssen, sahen wir gerade an uns vorbei fahren, als wir aus dem Wald auf die Straße traten. Da wir aber schon langsam rausbekommen haben wie das albanische Bussystem funktioniert nahmen wir es nicht brav hin, wie Deutsche. Wir rannten hinterher und fingen an zu winken und zu rufen, was Wirkung zeigte. Wir verabschiedeten uns von Jamal.
Um die Uhrzeit in dieser Region fuhren keine Busse mehr also hieß es für uns trampen um nach Corovda zu kommen.

Mithilfe von Sabrinas Reiseführer und ein paar Bewohnern fanden wir den Osum- Canyon bei Corovoda ziemlich schnell, denn entgegen unserer Erwartungen fing er noch in der Stadt an, hinter einer Hängebrücke. Die Hängebrücke hatte zwar schon 2 durchgebrochene Bretter, die Stahlseile waren rostig, aber sie wirkte doch erstaunlich vertrauenswürdig.
Wir fanden sehr schnell eine sehr schöne Stelle zum Zelt aufschlagen. Ein Feldweg führte an einer kleinen Wiese mit ein paar Bäumen, hinter denen der Osum River unten im Canyon schon zu sehen war, vorbei bis in den Canyon hinein.
Da wir ja schon erfahren haben, dass dies der längste und heißeste Sommer in Albanien seit sehr langer Zeit ist, führte der Osum- River sehr wenig Wasser. Das Flussbett besteht komplett aus schneeweißen runden Steinen unterschiedlicher Größe. Von unserer Wiese konnten wir prima zu dem Flussbett laufen, welches sich hervorragend eignet um ein Feuer zu machen, welches uns eine warme Mahlzeit ermöglicht.
Wir bauten unser Zelt an einer schönen Stelle auf und machten uns zurück in die Stadt um für unser Abendbrot einzukaufen. Es sollte Nudeln mit Tomaten-Zwiebel- Paprika- Zucchini- Soße und 2 gekochte Eier als Dessert geben.
Wieder zurück an unserem lauschigem Plätzchen sammelte ich Holz für unsere Feuer welches glücklicherweise am Rande des Flussbettes zu Hauf in geschnitten Stückchen rumlag.Es wurden vor kurzem hier wohl Rodungsarbeiten durchgeführt. Aus lauter kleinen Ästen und den Holzscheiten zauberte ich ein schönes Feuer. Sabrina brauchte alles was wir zum Essen brauchten herunter und fing an alles zurecht zu schneiden. Es dämmerte schon und wurde höchste Zeit, dass das Feuer richtig in Fahrt kam. Mein Topfset sollte nun doch noch nicht völlig umsonst in meinem Rucksack gelandet sein. Unser auf offenem Feuer gekochtes Essen schmeckte hervorragend. Lag wahrscheinlich daran, wie wir es gemacht haben.
Wir machten ein Lagerfeuer aus unserem Kochfeuer und saßen bei einem Bier in einem Wahnsinns Canyon unter einem Wahnsinns Himmel.
In aller früh, um 7, standen wir auf, wir wollen schließlich einen fast 10 km langen Canyon entlang wandern. Wir folgten der Beschreibung im Reiseführer zum Wanderpfad der oben am Canyon entlang und hinter der Hängebrücke beginnen sollte, flussaufwärts, linke Seite. Diesen fanden wir nicht. Also beschlossen wir im Canyon unten Fluss aufwärts zu wandern. Wir mussten mehrfach die Schuhe ausziehen um den Fluss zu kreuzen. Im Fluss waren die großen kugelrunden Steine mit einem Logenfilm überzogen und so verdammt rutschig. Es war ziemlich beschwerlich und wir kamen nur sehr langsam voran, da wir beide die schweine teuren Kameras dabei hatten auch noch gefährlich. Sabrina gefiel diese Idee von Anfang an schon nicht. ich wollte unbedingt weiter, weil der Anblick der vor uns lag so unglaublich war, er wirkte schon surreal, wie die Steilwände links und rechts nach oben wuchsen, in Schlangenlinien und die Sonne war irgendwo hinter der nächsten Kurve. Dieser Anblick von unten aus dem Canyon heraus nach oben mit den frühen Sonnenstrahlen die sich durch die Kurven des Canyon schlängelten auf uns zu, ist definitiv das schönste was ich jemals gesehen habe.
Wir drehten schließlich um und wanderten den Canyon solange zurück bis die Steilwände abflachten und wir einen Ziegenpfad aus dem Canyon heraus fanden. Der führte dann zu einem Wanderweg der diesmal rechts und direkt am Canyon entlang führte. Wir wanderten und wanderten. Mit der App maps.me, die ich auf meinem Smartphone hatte, hatten wir eine schon verwunderlich detaillierte Karte und hatten somit einen Überblick behalten.
Der Blick von oben in den Canyon war fast so beeindruckend wie aus dem Canyon.
Nach 3 km trafen wir einen Dorfbewohner der mit seinem Esel unterwegs war. Wir sprachen kein Wort einer gemeinsamen Sprache. Dennoch machte er uns verständlich, dass in 3 km die nächste Brücke zu anderen Seite des Canyon kommt,wo eine ausgebaute Straße und Verkehr ist, der uns dann zurück nach Corovoda bringen konnte.
Ausserdem ließ er sich nicht davon abbringen uns abwechselnd auf seinem Esel reiten zu lassen.

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Alb#4: Ohrid- Lake http://blog.reisen-und-weg.de/ohrid-lake/ http://blog.reisen-und-weg.de/ohrid-lake/#respond Sat, 05 Sep 2015 23:10:34 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1699 Ilkay blieb leider nur eine Nacht im di Angelo Hostel in Ohrid.
Sabrina und ich haben uns am nächsten Tag die Altstadt angesehen und die Ruinen der Burg des Zaren Samuil. Von dort oben hat man einen super Ausblick über den gesamten Ohridsee.
Das Kopfsteinpflaster und die Gebäude in den über tausend Jahre alten Gassen verleihen der Stadt einen unglaublichen Charme.
Noch etwas schoppen und Nachmittag am Strand rum gammeln, der sage und schreibe 40×10 Meter misst. Wir beobachten wie ein paar Männer am Nachmittag begannen eine Art Bühne auf zubauen. Sabrina erkundigte sich, was es damit auf sich hatte und erfuhr, dass am Abend eine Folkloreband ein Konzert halten sollte.


Am Tag darauf wollten wir eigentlich die Fähre nach St. Naum nehmen wo sich die Quellen des Ohridsee’s befinden. Von da aus wollten wir bis zur albanisch/mazedonischen Grenze bzw. bis nach Pogradec trampen.
An der Fähre sagte man uns, dass es die Tickets nur als Hin und Rückfahrt kombiniert gibt, heißt wir hätten 2 Fährten bezahlen müssen, aber nur eine genutzt. Das war uns zu teuer und wir gaubelten etwas mit einem Taxifahrer herum und bekamen die Fahrt letztendlich für 800 statt 1200 Lek.
Wir haben uns die Ohridquellen angesehen und sind von da die 5 km bis nach Pogradec mit 2 Polen in ihrem Geländewagen getrampt.
Ab Pogradec mussten wir uns eine neue Mitfahrgelegenheit suchen. Wir wurden von einem einheimischen Pärchen nach Lin mitgenommen, angeblich eines der schönsten Fischerdörfchen in Albanien. Meiner Meinung nach hatte es Nicht weniger Charme wie Peshkopi oder Ohrid, aber auch nicht mehr. Wir setzten uns auf eine Terrasse eines Restaurants, tranken etwas und einigten uns über unsere nächstes Ziel, Berat!
Wir liefen aus Lin heraus zur Nächst größeren Straße, wo ein paar einheimische Jungs standen und Zwiebeln und anderes Gemüse aus dem Dorf verkauften. Diese Jungs waren sehr hilfsbereit dabei einen der vorbeifahrenden Minibusse anzuhalten und unsere Weiterfahrt nach Berat zu organisieren.
In Elbasan mussten wir umsteigen in einen anderen Minibus. Dieser brachte uns aus der Stadt raus zu einer Stelle an der scheinbar mal sowas wie eine Autobahnauffahrt entstehen soll.
Dort standen wir mit 2 anderen Insassen des Minibusses. Die hielten dann irgendeinen Bus an, der nach kurzer Zeit weiterfuhr. Da dämmerte uns das erste Mal, dass Albanien kein wirkliches Busnetz haben könnte. Nach weiteren 20 Minuten hackten wir den Bus ab und entschieden uns für trampen. Nach 2 Minten saßen wir in einem Auto Richtung Berat.
Abends halb 9 in Berat angekommen trafen wir einen Albaner auf der Straße der uns gleich als deutsche erkannte und uns in nahezu perfektem Deutsch erzählte, dass er sich die Sprache selbst beigebracht hat und nie in Deutschland war. Er hat uns für morgen auf einen Kaffe zu sich nach Hause eingeladen. Das wird sicher sehr interessant. Nach dieser flüchtigen Begegnung suchten wir das Hostel, dass wir zuvor im Internet ausgesucht hatten und checkten ein. Berat backpackers Hostel ist ein sehr schönes Hostel an den Berghängen Berats mit einem Garten im Innenhof der mit gemütlichen Sitzbänken und großen Bäumen aufwartet, die man auf den ersten Blick auf die schlichte Holztür in der kargen 2 Meter hohen Steinmauer nicht vermutet.
Wir haben in dem Restaurant Andiago traditionelles albanisches Essen ausprobiert, Lamm mit gebackenem Jogurt. Es war zwar sehr interessant, aber bestellen würde ich es nicht nochmal. Das Andiago ist trotzdem sehr zu empfehlen.
Nach einem letzten Bier im Hostelgarten reicht es für heute, war anstrengend genug, good night.

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Alb#3: Lonely village ahead http://blog.reisen-und-weg.de/lonely-village-ahead/ http://blog.reisen-und-weg.de/lonely-village-ahead/#respond Fri, 04 Sep 2015 03:42:16 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1693 Shkoder und das Hostel “ me casa es tu Casa“ sind absolut unschlagbar.
Da wir allerdings eine begrenzte Zeit und noch ein paar Ziele vor uns haben mussten wir weiter ziehen.
Unser nächstes Ziel war Peshkopi. Es gibt keine offizielle Busstrecke von Shkoder nach Peshkopi, es handelt sich eher um einen inoffiziellen Arbeiter-Transport zwischen den Städten/Dörfern, der uns über Burrel nach Peshkopi führte.
In Peshkopi folgten wir einem bescheidenen Holzschild mit der Aufschrift „Camping“ zu einer wirklich sehr fürsorglichen Familie, die ihren privaten Garten als Campingground vermieten.


Wir wurden so herzlich begrüßt, wie ich es noch nie erlebt habt. In einem mit Tomaten und Weintraubenpflanzen- übersätem, wunderschönem Garten durften wir unser Zelt aufschlagen. Wir besuchten den örtlichen Markt und erkundigten uns an der tourist informmation nach den must see’s. Mit unseren auf dem Markt erstandenen Habsehligkeiten fanden wir uns wieder in dem Garten ein und wurden prompt mit einem selbst gemachten Tee aus Gartenkräutern begrüßt.
Nachdem wir uns unsere Abendbrot, aus Salat, Fladenbrot und Schafskäse aus lokaler Produktion bereitet hatten, wurde uns ein Dessert aus der lokalen Konditorei anlässlichlich des 3. Geburtstages des Sohnes der Familie offeriert.
Am nächsten Morgen nahmen wir den frühesten Bus in das nächste Dorf Rabdish um den Aufstieg zum höchsten Berg der Region zu wagen. Dabei handelte es sich um einen der gewöhnlichen Arbeiterbusse, die täglich zwischen den Bergdörfern pendeln, um die Menschen Dieser stellt mit einer Reihe von anderen Bergen die Grenze zu Mazedonien dar.
Nach 3 1/2 Std. Aufstieg wurden wir mit einer atemberaubendem Aussicht auf der einen Seite zum mazedonischem Nationalpark und zur anderen Seite über die nicht minder beeindruckendende albanische Naturlandschaft belohnt.
Nach dem Abstieg und der Ankunft in unserem familiärem Garten mit der netten Begrüßung mit Tee und Obst aus dem heimischen Garten machten wir bereits bei Zeiten das Nachtlager klar,da unser Bus nach Mavrovo am Morgen um 9 Uhr abfuhr.
Im Nationalpark angekommen, erkundigten wir uns nach dem offiziellen Campingground.
Der See war nach einem sehr langem Sommer ziemlich ausgetrocknet, er bot uns trotzdem einen grandiosen Anblick. Später stießen dann Ilkay aus der Türkei und Matêu und seine Freundin aus Belgien zu uns.
Wir verbrachten einen total entspannten Abend miteinander. Jeder brachte sein Essen mit, wir aßen, redeteten über Gott, Politik und die Welt, rauchten etwas.
Am nächsten morgen machten Sabrina und ich uns auf den höchsten Berg des Mavrovo Nationsl Park zu besteigen. Ilkay fuhr mit seinem Motorrrad weiter nach Ohrid(ihn sollten wir paar Stunden später wieder sehen) und die Belgier zogen weiter Richtung Albanien.
Der Ausblick von dem Gipfel war die 4 Stunden-Wanderung selbstverständlich wert.
Danach wollten wir von Mavrovo nach Ohrid trampen.
Trampen macht in Mazedonien total viel Spaß und wir mussten nicht ein einziges mal länger als 20 Minuten stehen.
Wir wurden von einem etwas lethargischem jungen Menschen in der Nähe des Marktes abgesetzt. Sein Angebot uns amnächsten Tag durch dié Berge zu führen verneinten wir aufgrund seiner seltsamen Art, die etwas an Pferde-Betäubungsmittel erinnert.
Nachdem wir uns ein Hostel ausgesucht und dieses bezogen hatten, kontaktierten wir Ilkay.
Wie sich herausstellte, stieg er in dem selben Hostel ab wie wir.
Wir verabredeten uns also zum Abendessen und verbrachten
einen tollen Abend mit einander.
Es gab traditionelles türkisches Essen in den Gassen von Ohrid und ein paar Bier am Ufer des Ohrid-Lake.
Ich denke wir werden die nächsten 2 bis 3 Nächte hier aushalten.

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Alb#2: Die einsame Berglandschaft Serbiens http://blog.reisen-und-weg.de/die-einsame-berglandschaft-serbiens/ http://blog.reisen-und-weg.de/die-einsame-berglandschaft-serbiens/#respond Sun, 30 Aug 2015 15:02:15 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1686 Die Zugfahrt hat all ihre Versprechungen erfüllt. Nach 11 -12 Stunden und den schönsten Aussichten die ich bisher genießen durfte haben wir Podgorica erreicht. Die Zeit verging wie im Flug und kam uns nicht annähernd so lang vor.
Podgorica, die Hauptstadt Montengros ist eher klein und beschaulich mit modernen Elementen wie der Brücke und dem UN Gebäude ausgestattet. Die Stadt wird sich noch mausern. Podgorica als Hauptstadt und Montenegro als eigenständiges Land gibt es erst seit 9 Jahren.

Am nächsten Tag folgten wir dem Rat unseres „Hoteliers“ und besuchten den 30 Busminuten entfernten Nationalpark mit dem Skadasee und dem historischen Weindorf Godoljne.
Der größte See Montengros. Absolut atemberaubend! Dort trafen wir Lukas und Lena, 2 Studenten aus Frankreich, mit denen wir eine Boottour auf dem See starteten. Der Nationalpark ist total unpopulär sowohl im Internet als auch bei den Hostels Podgoricas, zu Unrecht. Dort gibt es ein paar Hotels, kilometerweise Wanderrouten in die Weinberge, Boottouren, jetskies, Kanus, ein echter Geheimtip, aber nicht weitersagen

Ein 4 Stunden wandertrip durch den Nationalpark hinterlässt Spuren, deshalb sind wir danach zurück in das Hostel gefahren und haben uns auf die morgige Abreise vorbereitet.
Der erste Bus um 7:34 brachte uns nach Ulcinj.
Die ist ein eher touristischer Ort an der Küste Montenegros.
Einkaufszentren, Discotheken, Clubs, Szenebars, etwas für die Feierwütigen Disko-Fans. Wir mit unseren riesen Rucksäcken wirkten etwas fehl Platz. Den Sprung ins Meer lies ich mir dennoch nicht vermiesen. Sabrina war dazu nicht zu bewegen.
3 Stunden später brachte uns der nächste Bus über die Grenze nach Shkoder. Hier sind wir in dem Hostel Mi Casa, e su Casa eingekehrt.
Es befindet sich in einem über hundert Jahre alten Haus in der Innenstadt von Shkoder. Die Hostel-Mutti, sowie die ganze Gestaltung des Hostels erinnert mich etwas an Woodstock…Ich liebe es hier
Sie ist total fürsorglich, es gibt einen hosteleigenen Hund und eine Bar mit einer Zapfsnlage im sonnendurchfluteten Garten.
Die Stadt haben wir uns noch nicht angesehen, da es viel zu heiß ist um vor 18 Uhr raus zu gehen, selbst für albanische Verhältnisse ein viel zu heißer Sommer.

Sabrina möchte gerne noch einen Nachtrag der Serbisch/ montenegrischen Sprachexkursion einbringen, eine super Idee wie ich finde.
Für alle die es mal nach Serbien oder Montenegro verschlagen sollten,
Schiwelli heißt Prost,
Dobenda bedeutet Guten Tag und
Qualla heißt danke.

Ende.

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Alb#1: Start einer Balkanreise http://blog.reisen-und-weg.de/start-einer-balkanreise/ http://blog.reisen-und-weg.de/start-einer-balkanreise/#respond Thu, 27 Aug 2015 06:24:30 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1683 Hallo,
Nachdem mich voriges Jahr auf einem zweimonatigen Australientrip die Backpacker-Wut gepackt hat, verschwende ich dieses Jahr meinen Jahresurlaub für einen Trip durch 4 der Balkanstaaten.
Eine adäquate Reisepartnerin habe ich auf Joinmytrip.de gefunden, eine Community-Website für Backpacker.
Sabrina, 29 Jahre jung aus Gießen und ich Chris, 27 aus Eilenburg. 😉

Am 25.08. bin ich nach Gießen gefahren, habe Sabrina das erste Mal getroffen. Am 26.08. um 10:30 sollte unser Flug nach Belgrad/Serbien gehen.
Was er auch tat.
Ein kleines Hostel in Belgrad hatte Sabrina im Vorfeld kontaktiert um dort 2 Betten für uns zu reservieren.
Nach nur 2 Stunden Flug erreichten wir Belgrad, angenehme 25 Grad, Ortszeit, die selbe.
Das Hostel zu finden war nicht schwer.
Hotstels in Belgrad sind nicht wie typische Hostels etwa in Australien. Hier sind es einfach nur Wohnungen mit mehreren Zimmern, in die Betten gestellt wurden. Die Hostelbetreiber sind 24 h vor Ort, es gibt 2 Bäder und eine Küche, einen Gemeinschaftsraum mit TV und zwei Internetfähigen PCs. Sehr familiär.
Typisch und wie „viel zu effizient“(Zitat eines australischen Stadtführers) nahmen wir schon am ersten Tag an einer Stadtführung Teil. Diese werden von jungen Studenten geleitet, sind also jung, spritzig und agil gestaltet.

Die must see’s in Belgrad sind Das Victor Monument und der Millenium Tower im Stadtteil Zemmon.
Belgrad ist eine traumhaft schöne Stadt.
Am Freitag geht es mit dem Zug weiter nach Montenegro, angeblich eine der schönsten Bahnstrecken Europas, we will see.
Leider haben wir insgesamt nur 2 1/2 Wochen, Belgrad allein würde einen längeren Besuch lohnen.

Bis bald, Chris.

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Reise nach Südafrika http://blog.reisen-und-weg.de/reise-nach-suedafrika/ http://blog.reisen-und-weg.de/reise-nach-suedafrika/#respond Wed, 17 Apr 2013 05:59:09 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=200  

 Reise nach Südafrika von Jacky

Vor einigen Jahren schon hatte ich eine Sprachreise ins englischsprachige Ausland geplant. Nach längerer Überlegung, wo ich denn genau hinwollte, fiel meine Wahl auf Südafrika. Land und Leute hatten mich schon immer interessiert. Erste nähere Informationen bekam ich über diverse Literatur und das Internet.

Nach wochenlangen organisatorischen Vorbereitungen ging es dann los.

Via Flugzeug von Frankfurt/M. nonstop nach Kapstadt.

Ich bin im Zeitraum April / Mai / Juni dort gewesen, was der dortigen Jahreszeit

Herbst / Spätherbst entspricht. Es ist zwar dann etwas kühler, aber dennoch

angenehmer, als der oft heiße Hochsommer. Obwohl die Kapregion für den Mitteleuropäer trotzdem noch recht erträglich ist im Gegensatz zu den oftmals trockeneren Regionen im nördlichen Inland.

Meine damalige Sprachschule lag im westlichen Stadtteil Seapoint, zwischen Atlantik und dem Signal Hill / Lion´s Head.

Der wöchentliche Tagesablauf war für mich gut abgestimmt.

Vormittags war Schule und der Nachmittag stand zur freien Verfügung. An den Wochenenden wurden meist Touren in die Kapregion seitens der Schule organisiert.

 

Flora und Fauna:

Klar, die Stadt hat schon eine einzigartige Skyline mit dem Tafelberg im Hintergrund, flankiert vom Devil´s Peak und dem Lion´s Head. Doch auch die gesamt Region um Kapstadt herum ist wunderschön. Gut, wilde Tiere wird man in der Stadt weniger antreffen, dafür müsste man wohl schon ein paar Autostunden in Kauf nehmen.

Was mit aber persönlich auffiel und an Südafrika gefiel:

Neben den großen Big Five und den typischen Wildtieren mit denen man Afrika verbindet, gibt es in Südafrika (zumindest in meiner Kapregion) nicht so widerlich giftige Insekten und Reptilienviehzeugs wie z.B. im nördlichen Australien. Dort hatte ich nämlich des öfteren ekelhafte Begegnungen mit z.B. Arachniden.

 

Naja, und das man mindestens einen größeren Wildpark in Südafrika besuchen sollte, versteht sich ja von selbst, wenn man schon 13 Flugstunden von Deutschland entfernt ist.

 

Leute:

Obwohl ich nicht nur in den sicheren Gegenden von Kapstadt unterwegs war, kann ich sagen, das der Durchschnitts-Südafrikaner ein meist freundlicher Geselle war, egal welcher Hautfarbe er angehörte.

Man hörte zwar immer wieder mal von schweren Verbrechen, aber in der ganzen Zeit,

in der ich unten war, kann ich von nix negativem berichten. Toi, toi, toi.

Man sollte sich halt nicht unnötig in Gefahr begeben und auch auf Sicherheitshinweise

Achten.

 

Kosten:

Ich Schnitt habe ich meist für alles die Hälfte bezahlt als bei uns. Das war natürlich ganz

praktisch wenn man tagsüber oder abends ausgehen oder was essen gehen wollte.

Dadurch ging man natürlich des öfteren weg und lernte Land und Leute und Kultur besser kennen.

 

Fazit:

Wenn ich 10 Jahre jünger wäre, würde ich nochmals für einige Monate nach Südafrika gehen. 

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Kur Urlaub an der polnischen Ostsee http://blog.reisen-und-weg.de/kur-urlaub-der-polnischen-ostsee/ http://blog.reisen-und-weg.de/kur-urlaub-der-polnischen-ostsee/#respond Wed, 29 Oct 2014 10:23:35 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1544 Kur Urlaub an der polnischen Ostsee

Dziwnowek liegt im westlichen Teil der polnischen Ostseeküste zwischen Swinemünde und Kolberg. Das hier herrschende spezifische Mikroklima ,da Jodreich ,ist besonders bei Erkrankungen der Atemwege vorteilhaft. Es ist eine kleine fast schon verschlafene Stadt mit breiten und sauberen Stränden. Auch die Hotels haben einen guten Standard mit sehr freundlichen Personal. Für Ruhesuchende und Erholungsbedürftige ein ideales Ziel. An den schier endlosen Stränden kann man alles vergessen und stundenlang spazieren gehen. Diese Reise wurde über MediKur Reisen angeboten.

Wer da nicht zugreift, ist selber schuld.

Mit einer Eingangsuntersuchung eines Arztes wurde die notwendige Behandlung festgelegt. Auch wer nichts mit gesundheitlichen Problemen zu tun hatte, bekam am Tag 3 bis 5 Behandlungen. So wurden normale Massagen durchgeführt aber auch Unterwassermassagen hatten ihren Reiz. Ultraschall und andere Behandlungen komplettierten den Tagesablauf. Die Verpflegung lies keine Wünsche offen. So sind wir nach 7 tagen sehr erholt nach hause gefahren. Wir nehmen uns auch vor, dass zu wiederholen.

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Austr#1: Von der berühmtesten Oper der Welt zum kleinen Hippydorf http://blog.reisen-und-weg.de/von-der-beruehmtesten-oper-der-welt-zum-kleinen-hippydorf/ http://blog.reisen-und-weg.de/von-der-beruehmtesten-oper-der-welt-zum-kleinen-hippydorf/#respond Wed, 12 Feb 2014 10:01:58 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1285  

Ich bin Chris, 25. und seit Weihnachten 2013 arbeitslos, der Anstoß für die vorerst grösste Reise meines Lebens.

Wir starten unsere Reise am 1.2. 2014 in Frankfurt, wo ich das erste mal die Person treffe, mit der ich es die nächsten 2 Monate aushalten muss. Wir kennen uns lediglich von einem Reiseforum und durch Telefonate.

Ein netter Kerl, etwas zurückhaltend, 31, Programmierer. Matthias.

Für die ersten 4 Nächte ein Hostel im berühmten Rotlichtbezirk von Sydney bezogen. Tolle Kneipenlandschaft. In der ersten Woche haben wir 3?Kneipentouren mitgemacht, den botanischen Gärten besucht, sehr empfehlenswert. Über 2 Jahrhunderte wurden dort aus aller Welt Bäume und Pflanzen kultiviert. Ein Toller Anblick. Und das wichtigste, wir haben die Oper gesehen, von allen Seiten, von Land und von Wasser aus. Außerdem haben wir in der Woche den Zoo von Sydney besucht. 40 Hektar, der schönste Australiens.

Aber erst Freitag vormittag ging die Reise richtig los, mit einem Holden Jackaroo, einem unglaublichen 4 WD Geländewagen. Unser Exemplar hat hinten eine Holzplatte mit Matratze, also ein vollwertiges Bett und ein Dachzelt. Was für eine Konstruktion,zur seute aufklappen, abspannen, fertig. schneller sind nur Wurfzelte.

Es ging los, die Küste hoch, die wichtigsten Punkte: die Wentworth falls, eine Wasserfalllandschaft in den Blue Mountains. Ein Blick so unglaublich weit…mir fehlen die Worte. In Australien darf man überall zelten, wenn es nicht ausdrücklich untersagt ist, also auf dem Parkplatz der Wentworth falls das Dachzelt aufgeklappt. So mitten im nichts, Sydney ist 100km östlich, es ist toll.

Nach einigen Schwierigkeiten im Weingebiet Pokolbin, bloß weg da. Wir haben gehört, es sei toll dort, aber für Camper komplett ungeeignet, nur Luxusweingüter für vermögende Leute, keine Parkplätze oder Campingplätze. Es war schwierig was für die Nacht zu finden, und ich schon gereizt :/

Der nächste nennenswerte Punkt für alle die ein 4WD besitzen, der Nationalpark von Wallingat mit dem whooga whooga Lookout. Jetzt weiß ich wofür 4 WD gut ist, der Park ist so frei von Technik oder Zivilisation, keine Straße ist eben, keine Laterne, kein Mülleimer, eine einzige Campingarea mit einem Bioklo-häuschen. Und dieser Lookout erst, bis zu 40% Steigung auf stein und Schotterpisten, unser Jacky hat sich ganz schön hochgequält, aber so ein Spaß. Als Belohnung gäbe ne atemberaubende Aussicht. Die Abfahrt hat Matthias übernommen, soll noch mehr Spaß machen.

In der nächsten Station, Coffs Harbour, haben wir die tollen ewig langen Strände genossen(alle Strände in Australien, zumindest die wir bisher gesehen haben, waren wie gemalt). Dann direkt weiter in Australiens einziges Hieppydorf mit ca. 450 Einwohnern mitten in den Bergen schwierig zu finden. wir haben ein offline Navigationsystem auf mein iPad geladen für 30€, es war es wert.
1973 wurde dort ein Hippyfestival abgehalten. Die Polizei inhaftierte damals 4 Festivalbesucher. Der darauffolgende Proteststurm zwang die Polizei die Inhaftierten freizulassen und somit auch den Konsum von Marihuana. Viele Festivalbesucher blieben und das Marihuana auch(öffentlich Rauchen ist trotzdem verboten)
Diese vielen einzigartigen Blumigen und sowas von freundlichen Menschen sind sowas von betörend. Immer eine Reise wert, auch für Nichtkonsumierende, zu denen ich zähle 😉
Nun sitz ich in Golden Coast im Carravanpark, Matthias ist auf Clubtour und ich schreibe diesen Beitrag( Ich hasse Clubs)
Wenn man durch so einen Carravanpark läuft mit einem Bier in der Hand und auf Geratewohl fremde Menschen anquatscht lernt man tolle ausschließlich freundliche Leute aller Nationen kennen. Und das werde ich jetzt auch tun, Cheers.

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Austr#2: Stopover Thailand mit Hindernissen http://blog.reisen-und-weg.de/stopover-thailand-mit-hindernissen/ http://blog.reisen-und-weg.de/stopover-thailand-mit-hindernissen/#respond Sat, 08 Mar 2014 17:41:56 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1342 So anschließend an meinen ersten Beitrag fahre ich hier fort.

Mit Einzelheiten will ich mich nicht aufhalten, wir lernten 3 deutsche Mädels kennen, die die selbe Route hatten.
So fuhren sie mit ihrem Ford Falcon vorne weg und wir hinterher, 2 Tage lang, über 700km, Station Airly Beach. Ein sehr schöner Fleck. Dort verweilten wir 4 Nächte auf einem Camping ground. Wir lernten eine Gruppe Holländer kennen, machten einen Tagesausflug, Ocean rafting, sehr geil. Zu verschieden Inseln der Whitsunday Islands, mit einem Stop zum Schnorcheln und einer Wanderung zu einem sehr schönen Lookout.
Nach Airly Beach trennten wir uns wieder.
Der nächste Stop sollte für Matthias und mich etwas außerhalb von Townsville auf einem sehr kleinen Campingground. Direkt nebenan liegt das Billabong Wildlife Sanctuary. Dort laufen zahme Kängurus frei rum, man kann verschiedenen Tiershows teilhaben und eine Menge über die heimischen Tiere und deren Schutz, zu dessen Aufgabe es sich dieser Park gemacht hat, erfahren. Wir haben gesehen wie 6 Meter lange Krokodile gefüttert wurden und haben eine Menge über den Schutz dieser Tiere erfahren. Nun war der nächste große Punkt Cairns, allerdings wollten wir die vielen, atemberaubten Wasserfälle rund um Cairns nicht auslassen. So machten wir eine Route klar und los ging es, nach einem kleinen Wasserfall dessen Name ich vergessen hab ging es zum größten Wasserfall Australiens, den Wallaman Falls, wahnsinn. Dort kommt man oben an einem Lookout an und kann nach unten sehen wo der Wasserfall in einem kleinen Flüsschen aus einem Tal wandert sehen. Anschließend kann man bis zu diesem Flüsschen herabstiegen über einen künstlich angelegten Weg, sehr anstrengend, aber lohnenswert. Achja, 278 Meter.

Nach dem Abstieg kommt immer ein Aufstieg. Als dieser bewältigt war, verließen wir die Wallaman Falls, aber weit sollten wir nicht kommen!
Kurz vor der Straße die uns nach Ingham und von dort auf den Highway zu den nächsten Falls führen sollte, fing unser guter Holden an kein Gas mehr anzunehmen und wurde laut und metallisch klingendes Rasseln war zu hören. Wir machten ihn kurz aus und starteten erneut, alles prima…für die nächsten 200 Meter. Selbes Spiel von vorn. Für uns war klar das wir im 3 km entfernten Ingham die nächste Werkstatt ansteuern, aber 50 Meter später hatte sich dieser Plan in Luft aufgelöst. Das neu Starten half nicht mehr, das metallische Rasseln war permanent zu hören und das Auto nahm gar kein Gas an, sch…e. Was jetzt!?
Wir liefen die Straße 200 Meter entlang bis zu einem Grundstück, wo wir auf 2 Männer trafen, die uns die Telefonnummer eines Abschleppdienstes raussuchten und diesem unseren Standort übermittelten.
270 Dollar sollte uns das Kosten. Nach einer halben Stunde kam dieser, verfrachtete uns und den Holden nach Ingham auf den Hof einer Werkstatt. Der dortige Werkstattmeister, ein sehr wortkarger Typ erklärte uns nach 1 Stunde rumgucken, starten, weitergucken und drunterlegen, dass sich der Drehmomentwandler im Getriebegehäuse sitzend, vom Getriebe gelöst hat, dort seine neu gewonnene Freiheit um durch die Drehbewegung, die er vom Motor erhält, das Getriebegehäuse von Innen zu zerstören. Nach einem Telefonat konnte der schweigsame Mann uns mitteilen, dass es 4000 Dollar und 2 Wochen Arbeit benötigen würde, was bei unserer Restreisezeit von 4 Wochen und der Aussicht, dass wir für dieses Auto aufgrund des Alters(Bj: 1991) und dem Tachostand(420.000) nicht mehr als 5000 Dollar bekommen würden, allen Beteiligten als nicht rentabel erschien.
So packten wir unsere Sachen aus dem Auto in die Rucksäcke, machten uns auf dem Weg in ein Pub um dort ein Zimmer zu mieten. In Australien gibt es Pubs die dem Sinn eines Pubs noch entsprechen, nämlich Zimmer zu vermieten und tägl. eine Mahlzeit anzubieten, die dann direkt an der Bar eingenommen werden kann, nicht wie in Deutschland die abgesteckte Version, was eigentlich keine Pubs sondern Bars sind.
Dieses gottverdammte Kuhkaff Ingham hat nichtmal ein Hostel und in Australien gibt es Hostels wie…es gibt sehr, sehr viele denn es ist das Backpackerfreundlichste Land der Welt. Gott wie ich Ingham hasse, Karre verreckt, keine billige Unterkunft, aber es kommt noch besser.
Die einzige Möglichkeit die Karre loszuwerden bestand darin, sie an den ortsansässigen Autoverwerter zu verhökern, also auf zu dem. Bei diesen Zeilen knirsche ich mit den Zähnen so sehr verfluche ich Ingham.
Jetzt kommt’s, der Kerl hat zu. Öffnet erst am Monatg wieder und es war Freitag! So viel Pech kann man. Nicht haben. Wir haben die nächstgelegene Autoverwertung angerufen, wollen nicht kommen, zu weit weg, wir haben den schweigsamen Mechaniker gefragt, der würde die Karre für uns zu dem Kerl schaffen, aber verschweigt schön, dass er noch ein paar hundert Dollar dafür bekommen würde, Arschloch. Ich will keine 3 Nächte in diesem Nest rumlungern in dem es nichts, NICHTS, zu sehen oder zu tun gibt. Weit und breit kein Ort in der Nähe zu dem man den Bus nehmen könnte um dort den Tag mit etwas sehenswertem zu verbringen, das sch…ss zu teure Zimmer, es ist…schlimmer gehts nicht. Ach doch, es kamen absolut keine Campervans mit anderen Backpackern durch das Nest, mit denen man sich sonst totschmeißen kann, die hätten unseren ganzen Campingkrempel kaufen wollen. Das absolut geile Dachzelt haben wir für 350 Dollar verkaufen können. Klasse, Neuwert ist 900. Der blöde Werkstattmeister, ein Abzocker vor dem Herrn, wollte uns 200 geben. Er wusste das er in diesem 200 Seelendorf so gut wie konkurrenzlos ist, obwohl 350 auch nicht gerade nett war, aber naja. Den Campingkrempel haben wir der Heilsarmee vermacht, bleibt noch die blöde Karre. Haben irgendwo eine Telefonnummer auftreiben können von nem Kerl der Auto kostenlos(!) abholt und für Leute entsorgt. Ok soll kommen. 5 Minuten bevor er eintraf, oh wunder, ruft der Autoverwerter an( hatten die im Schaufenster stehende Handynummer ein Paar mal angerufen, ohne Ergebniss. Die 2 trafen zeitgleich am Werkstatthof ein. Der andere Typ fragte den Autoverwerter, zahlst du dafür was? Klar!
Er hat sich daraufhin verkrümelt.
Der Autoverwerter, ein knallharter Verhandlungspartner, ließ sich nicht über 200 Dollar handeln. Naja. Die neuen Reifen und die fast neue Batterie und der halbvolle Tank waren zusammen über 400 Dollar wert, scheiße in diesem Kaff ziehen uns auch echt alle über den Nuckel, aber was haben wir für eine Wahl!?
Immerhin können wir dieses asoziale Nest verlassen. Matthias will nach Mission Beach und ich direkt nach Cairns. Da ich eh gerade eben entschieden hab noch 2 Wochen nach Thailand zu gehen und Matthias bis Ende März in Australien bleiben will, haben wir entschieden uns zu trennen.

Bus, Cairns, Hostel.

Geiles Hostel, mit Bar, einem kostenlosen Essen zu jedem Bier zwischen 18 und 20 Uhr und tolle Menschen.
Wie es so meine Art ist, bin ich an die Bar, hab mein Bier gekauft und die nächsten Leute die ich interessant fand angesprochen. „Can I have a seat?“(darf ich mich setzen?)
Es waren 2 Engländer und ein Schotte die Karten spielten. Natürlich durfte ich mich setzen. Wir lernten uns kennen, spielten Saufspiele, nachmittag um 3, tranken Bier und quatschten. Abends nahmen wir unsere „kostenlose“ Mahlzeit, gingen auf die Zimmer und wollten uns abends wieder an der Bar treffen. Steven, der Schotte kam mich abholen. Mit ihm sollte ich die nächsten 4 Tage viel Spaß haben. Wir tranken Bier, eine liveband spielte. Achja, wir tranken Bier. Ich muss dringlichst vor den Leuten von der Insel, Wales, Schottland, England, Irland, warnen, meine Fresse können die saufen. Ich war blau!
Am nächsten Tag, gegen Mittag, ging ich in die Stadt. Cairns ist eher klein und nicht zum Wassersport, wandern oder Sightseeing geeignet, bleibt nur noch Party übrig, aber dafür ist es gut.
Ich informierte mich über Flüge nach Thailand, Visum, Bustransfer zum Flughafen und kam an einem Tattoostudio vorbei. Schon seit Airly Beach spielte ich mit dem Gedanken, mir unsere Auto und die Ostküste auf die Seite tätowieren zu lassen. Ich wollte tatsächlich reingehen, zu. Mit einem Blick auf das Handy stellte ich fest, dass es Sonntag war. Ok morgen komme ich wieder!
Als ich zurück im Hostel,war wollte ich meine Flüge buchen, aber ich bekam ständig die Fehlermeldung, dass auf meine Kreditkartendaten nicht zugegriffen werden konnte, was zur Hölle!?
Eine einzige Fluggesellschaft prüfte wahrscheinlich nicht nach sondern sagte erstmal klar nehmen wir, was später blöd für mich sein sollte.
Ich schrieb meiner Bank eine Email um herauszufinden was da Sache war, aber es war in Deutschland noch lange vor Geschäftsbeginn. Matthias schrieb mir übrigens er sei in Cairns angekommen.
Ich bin erstmal runter an die Bar um dort Steven zu treffen, Bier! Wir trafen später auf Matt und Lucy, übrigens aus England ;). Diese 3 super tollen Menschen sollten mir über den Verlust meines geliebten Autos und wahrscheinlich von knapp 2000€ aus dem wiederverkauf helfen.
Wir unterhielten uns und spielten Karten bis zum Abendbrot. Da ging jeder auf sein Zimmer, sich etwas frisch machen. Wir trafen uns bei unten an der Bar eine Stunde später alle wieder und überlegten was zu tun sei. Irgendjemand sagte irgendwo auf einem Zimmer seien eine Menge Leute und tranken. Matt und Lucy hatten noch Alkohol, Steven und ich machten uns auf zum BottleShop, 2 Flaschen Vodka besorgen. Als wir auf dem besagten Zimmer eintrafen, waren Matt und Lucy schon da und eine für das Zimmer viel zu große Anzahl von Leuten. Alle hatten was zu trinken, unterhielten sich, spielten Karten, natürlich trinkspiele, es war eine geile Atmosphäre. Natürlich war ich wieder blau.
Noch vor dem Abendbrot hatte ich erfahren, dass meine Bank mein Konto eingefroren hatte wegen ungewöhnlichen Bewegungen. Die meinten Abbunchungen aus Australien, natürlich gab es die, ich bin in Australien!!! Ich habe denen eine Mail geschrieben, ich bräuchte mein Geld, den ich will Tickets buchen und außerdem habe ich kaum noch Bargeld. Mit wenig Geld und keine Chance heimzukommen in einem fremden Land, leichte Panik machte sich breit.
Kommen wir zum nächsten Morgen,mich war trotz des Abends um 10 draußen. Ich ging zum besagten Tattoostudio und ging tatsächlich rein.
Ich unterbreitete dem Freundlichem Mann mit dem lichten Haar die Geschichte des Autos, Fotos und meine Vorstellung. Ok 350 Dollar und um 2 war ein Termin frei. Das lief ja wie geschmiert. Ich hatte nichts weiter zu tun, also was macht man, wenn man in einem Hostel lebt und gerade nichts zu tun hat, man geht an die Bar. Steven war da, was ich nicht anders erwartet hatte. Auf dem Weg dahin traf ich noch Lucy. Wir hielten einen kurzen Smaltalk, die Bank hat mein Konto eingefroren und ich haben kaum noch Geld, heut nachmittag gehts zum Tätowierer und jetzt geh ich an die Bar. Kommst du dann auch? Klingt doch nach optimistischen Aussichten oder nicht?
Lucy kam dann auch, und Matt. Unnötig zu erwähnen wie der Tag verlief. Um 2 ging ich zum Tätowierer, er hatte den Entwurf fertig, absolut klasse. Allerdings sollte nicht er mich tätowieren, sondern sein Kollege, der aber noch eben unterwegs war, 10 Minuten.
Aus den 10 wurden 40 Minuten, aber das war in Australien sowieso eine entspanntere Arbeitseinstellung als in Deutschland. Nach 2 Stunden Tortur war es vollbracht. Lasst euch nie die Rippenbögen tätowieren. Niemals!
In den letzten 15 Minuten hatte mich Matthias durchs Schaufenster entdeckt und mir Beistand geleistet. Draußen erzählte ich ihm dann von meinem Konto. Da er mir sowieso noch Geld schuldete vom Autokauf, was er mir aber erst von Deutschland aus überweisen könnte, gab er mir ein paar hundert Dollar. Er meinte auch er hätte das Problem am Anfang gehabt und hätte seinem Bruder gesagt, er solle anrufen, dann würde es ganz schnell gehen. Also konaktierte ich eine Freundin, die meiner Bitte sofort nachkam. Ein paar Stunden später wusste ich das es bei meiner Bank nur mit einem persönlichen Anruf möglich sei. Kostet ja auch nichts von Australien nach Deutschland zu telefonieren. Dieser Anruf sollte mir sagen, dass mein Konto wieder freigegeben sei. Ok, fluege.de wurde daraufhin besucht und erneut es kam wieder diese tolle Fehlermeldung. Die Freundin wurde kontaktiert, sie rief für mich auch nochmal an, mein Konto sei frei. Fluege.de wurde kontaktiert, per Mail, mehrmals an dem Tag, bis zum Abend keine Antwort. Auch am nächsten Morgen keine Antwort. Bank angerufen, von denen erfuhr ich, das fluege.de das Geld für den vorhin angesprochenen Flug von der Gesellschaft die scheinbar meine Kreditkartendaten nicht überprüft hat, abgebucht hat. Schön und warum habe ich dann die Mail mit der Bestätigung und dem Ticket nicht!? Und warum kann ich den 2. Flug nicht buchen, da angeblich mein wieder freies Konto angeblich immer noch gesperrt sei!? Ich komm wohl nicht drumrum fluege.de anzurufen. Nach 15 Minuten in der Warteschleife hatte ich endlich eine Schlaftablette vom Feinsten am Rohr, der sagte mir die Mail wäre rausgegangen, aber er würde sie gern. Nochmal rausschicken und wegen der 2. Buchung, das könnte er sich auch nicht erklären. Die Mail habe ich bis heute nicht und die 2. Buchung habe ich direkt auf der Seite der Fluggesellschaft gemacht. Leute lasst die Finger von fluege.de!
Zur Erläuterung, ich brauchte einen Flug von Sydney nach Bangkok und einen von Cairns nach Sydney, deswegen 2 Buchungen.
Ok, endlich geschafft, morgen früh um 4 sollte es per Transfer zum Flughafen und dann nach Sydney gehen. Ich hatte so gebucht, dass ich etwas Zeit in Sydney zum nächsten Abflug hatte.
Der Abend verlief wie alle Abende im Hostel, feucht fröhlich. Aber ich feierte den Abschied von 3 neuen Freunden. 2 Stunden vor transferstart ging ich ins Bett! der Flug sollte 6:45 gehen, Wecker war gestellt, ok.

6:45: klein Eile erwacht aus dem Koma…fuck, fuck, fuck!!! Mein Flug, sch…e der ist weg. Was jetzt? Wenn ich den Anschlussflug verpasse sind 500€ weg, bis jetzt sind es nur 100€. Da Gans noch einen Flug der mich rechtzeitig nach Sydney bringen könnte, hoffentlich hat der noch Plätze frei. Rucksack schnappen auschecken, Handy raus Flug buchen, einen der letzten 6 Plätze, Gott ich danke dir. Mit dem nächsten Bus fuhr ich dann zum Flugahfen und flog nach Sydney, allerdings hatte ich nicht soviel zeit wie geplant, da ich jetzt 2 Stunden später ankam. Eine halbe Stunde vor Check in Schluss war ich am Schalter, Yeah auf nach Bangkok, denkste! Ich brauchte ein Visum, hab doch nachgesehen, für die ersten 30 Tage nicht, oder ein Ticket aus Thailand raus, Kacke! Handy raus, nächsten Flug nach Frankfurt buchen, schnell, Schalter schließt gleich. Ich wollte doch nie meine Weiterreise oder gar Heimreise festmachen, immer nur weiterreisen, wenn ich keinen Bock mehr habe auf den Ort. Aber naja,das Geld verlangte sowieso bald heimzureisen. Das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt in Bangkok sitze mit dem Finnen Markus, den ich am Flughafen traf, ein Zimmer teile und schon viel von Bangkok gesehen habe. Die Stadt ist total chaotisch und etwas schmutzig, aber auf dem aufsteigendem Ast, in ein paar Jahren ist es eine moderne, saubere Stadt. Leider gibt es diese wie Sand am Meer, der schöne Flair bangkoks mit den freundlichen Thais geht dadurch verloren. Ich habe von ein paar Leuten hier erfahren, dass ein paar Jahre zuvor, als diese ihre erste Reise hierher hatten, die Stadt zwar schmutziger aber die Leute freundlicher waren, also der Wandler deren die Stadt einschlägt nicht unbedingt toll ist. In der Tat habe ich einige sehr unfreundliche Thais erlebt. Ich bin ganz froh darüber das es morgen nach Ko Phanghan und anschließend nach Ko Tao geht. 2 sehr schöne Inseln mit Strand und Natur. Vielleicht mache ich einen Tauchschein.

 

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Sonnenskilauf im Zillertal http://blog.reisen-und-weg.de/sonnenskilauf-im-zillertal/ http://blog.reisen-und-weg.de/sonnenskilauf-im-zillertal/#respond Tue, 25 Mar 2014 09:30:27 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1419 HochfügenZillerthal

Die Skifoarn war wieder unterwegs vom 20 bis 23.03.2014. Um 01.00 Uhr in der Frühe ging es los. Wie im vergangenen Jahr ging es wieder ins herrliche Zillertal. Die Ski Gebiete sind einfach grandios und für jeden wird etwas geboten. Ob Hochzillertal-Kaltenbach oder Hochfügen mit ca. 2300 m ist auch bei Sonnenschein noch genügend Schnee vorhanden. So wurde unser Kurzurlaub zum Sonnenskilauf im Zillertal. Nachdem wir wieder im Stacherhof in Fügen Kapfing unser Hotel bezogen hatten, ging es am Donnerstag gegen 09.00 Uhr sofort in die Berge zum Ski fahren.

In Fügen wurden schon mal 20 grad gemessen. Also frühlingshaftes Wetter. In den Bergen angekommen, fanden wir auch Frühlingstemperaturen vor. Um die 6 grad ließ uns den Schweiß an der Haut herunter perlen. Vom Schnee, etwa 140 cm, war aber noch genug vorhanden, so dass wir uns keine Sorgen machen mussten, dass unser Wintersport zum Sommersport werden würde. Wir als Sportfans und Sonnenanbeter genossen das Skifahren genauso wie die Mittagspause die auch zum Sonnen genutzt wurde. Besondere Schmankerl konnte man in der Wedel- und Kristallhütte erwarten. So sind Germknödel ein Muss und ein Hefeweizen oder Helles Bier für die Experten ebenfalls!

abendessen abresski fliegenderhirsch germknödel hefeweizenundschnee hotel20grad IMG-20140322-WA0002 mittagessen

Auch wenn fast immer von Abres Ski geschwärmt wird, war das bei uns nur Nebensache. Kurz ein Stehbier oder fliegenden Hirsch und ab in die Sauna! Nach der Sauna wurde dann zünftig Abendbrot gemacht. Das war selten vor 21.30 zu Ende. Da wir am Tag etwa 5 Stunden sportlich Ski gefahren sind, haben wir uns natürlich abends auf unser Bett gefreut. In die Skigebiete kommt man mit Gratis Skibussen oder privat. Dem Schnee wurde aber dann die viele Sonne auch zu viel. Er wurde, vor allem, von den Snowboardern ziemlich ramponiert und zu Bergen zusammen geschoben. Für die Ski Fahrer wurde es dann zum Buckel Skilauf. Das war sehr schwer zu fahren und zum Abend brannten dann mächtig die Oberschenkel.

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Urlaub am Roten Meer http://blog.reisen-und-weg.de/urlaub-roten-meer/ http://blog.reisen-und-weg.de/urlaub-roten-meer/#respond Fri, 14 Feb 2014 07:27:09 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1289 Urlaub am Roten Meer

Wir verbrachten wieder einen wunderschönen Urlaub am Roten Meer. Kurz entschlossen, 4 Tage vorher, suchten wir im Internet nach einem Angebot. Wir fanden schließlich auf dem Reise Portal www.reisen-und-weg.de ein zutreffendes Reiseziel. Ohne großes Problem wurden wir auf diesem Reiseportal fündig. Auch die Abwicklung und Buchung war erstklassig. Marsa Alam in Ägypten sollte es sein. Das Hotel Dreams Beach Resort war allerdings noch 150 Km von Marsa  Alam entfernt, dafür die Entfernung zu El Quseir nur etwa 25 Km.  El Quseir, von vielen, als älteste Stadt Ägyptens geradezu angepriesen, war für unsere Meinung nicht der Renner. Geplant war ein Aufenthalt von 4 Stunden, nach 1 Stunde wollten wir diese Stadt wieder verlassen.

Es gibt wunderschöne Städte in Ägypten, die wir auch schon besucht haben. Hurghada, Safaga oder Sharm El-Sheikh sind solche. Dort haben wir uns auch wohl gefühlt. Aber in El Quseir wollte dieses Wohlgefühl einfach nicht kommen. Auch auf  unser geplantes Essen  haben wir dann verzichtet. Das was uns beeindruckte waren die Kirche und die Moschee. Auch wenn El Quseir als römische Hafensiedlung“ Myos Hormos „historisch von Bedeutung ist und schon damals der wichtigste Handelweg darstellte. Das Hotel war allerdings ein Hammer! Besser kann man sich diesen Service nicht vorstellen. Angefangen bei super freundlichen Personal dem Sportangebot und natürlich dem Essen. Alles vom feinsten. Als ich meine Bekannten informierte, dass wir nach Ägypten fahren, kam sofort die Frage, ob wir uns das richtig überlegt hätten dahin zu reisen. Es sind ja mächtige Unruhen. Sie, meine Bekannten, würden da jetzt nicht hinfahren. So kann die Meinungsbildung total verzerren und ein falsches Bild erzeugen. In Ägypten angekommen, stellten wir sofort fest, dass die Meinungsbildung entsprechende Reaktionen erzeugt. Nur noch 10 % Deutsche genießen dieses Land.

Unsere Motive, in Ägypten Urlaub zu machen, sind Tauchen und Relaxen. Relaxen war in diesem Hotel ohne Abstriche möglich und Tauchen auch. In der Tauchbasis Depp Ocean Diving Center konnte ich mir sehr gute Angebote aussuchen. Professionelle Anleitungen von dem Intsructor  Ahmed Prince und anderen machten ein Erlebnis daraus. Allerdings waren die Anfahrtswege belastend. Wir mussten zuerst  1 Stunde mit dem Bus nach Port Ghalib fahren um dann von dort mit dem Boot die entsprechenden Tauchplätze anzufahren. Die besten Tauchplätze von Marsa Alam sind gerade wegen ihrer unbelasteten Schönheit beliebt. Elphinstone ,Shaab Samadai und Dolphin House und andere. Zu sehen bekommt man Schildkröten und Sehkühe und wenn man Glück hat auch Delphine. Ich habe keine Delphine gesehen beim Tauchen aber dafür 50 m vom Strand entfernt eine Gruppe von 11 Delphinen. Diese sind an der Riffkante entlang geschwommen um in Ihre Nahrungsgebiete zu gelangen.

Port Ghalib ist eine saubere und ansehnliche Stadt mit wunderschönen Hotels.

 

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Österreich Zillertal Kurzurlaub http://blog.reisen-und-weg.de/osterreich-zillertal-kurzurlaub/ http://blog.reisen-und-weg.de/osterreich-zillertal-kurzurlaub/#comments Thu, 21 Mar 2013 12:35:27 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=51 Österreich Zillertal  Kurzurlaub

Zillertal, Fügen,Stacherhof, Günther Sven und Aki, Hochfügen, Gitte Koch, blog.reisen-und-weg.de

gruppenfotoholidanilo+holilandschaftspinnelandschaft

danilo

Hallo zusammen!

Ein Kurzurlaub im herrlichen Zillertal in Österreich, das ist das richtige für Sport-hungrige Leute. Wir,das sind Günther, Sven, Aki, Holly, Strippe, Ives und Danilo, waren im herrlichen Zillertal zum Skifahren. Untergebracht im Stacherhof in Fügen, hatten wir neben der schönen Unterkunft einen rundherum Verwöhnservice von Gitte Koch der Besitzerin des Hotels. Die Zimmer sind groß und modern eingerichtet. Eine zum Wohlfühlen eingerichtete Sauna machte uns den Abend zum Erlebnis. Wir konnten uns dabei  erholen von den Strapazen des Tages. Am ersten Tag stand Hochfügen auf dem Programm. Da unsere Qualifikation vom Anfänger über den Wiedereinsteiger bis zum Experten reicht, war Hochfügen genau die richtige Location. Anspruchsvolle blaue Pisten war zunächst für den Einstieg für alle gedacht. Am zweiten Tag kam dann ein guter Freund hinzu. Mario Huys, ein professioneller Coach für Triathleten und außerdem Skilehrer. Für Günther war es nichts aber für alle anderen ein Genuss mit dem Experten zu fahren.  Es hat uns so gut gefallen, so das wir uns schon für 2014 wieder angemeldet haben. Die Umgebung Hochfügen und Kaltenbach  2000 bis 2400 meter hoch, boten die besten Ski Bedingungen. Besten Dank dafür von uns allen an Gitte Koch!

 

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Inselhopping http://blog.reisen-und-weg.de/inselhopping/ http://blog.reisen-und-weg.de/inselhopping/#comments Thu, 27 Mar 2014 22:04:48 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1439 Inselhopping

Ich bin etwas von meinem ursprünglichem Plan abgewichen, statt Ko Phangan und danach Ko Tao, bin ich erst nach ko Tao freist, danach nach Ko Phangan und dann noch Ko Samui.

Ich bin also mit dem Bus von Bangkok aus bis an die Küste und von da mit der Fähre nach Ko Tao gefahren, das ganze hat um die 15 Stunden gedauert. Im Bus habe ich Jörg und Lars kennengelernt. Die haben einen Tauchkurs schon vorher gebucht und da ich den wahrscheinlich auch machen wollte, habe ich mich an die 2 Kölner gehängt. Im Coral Grand Dive Resort habe ich dann nachgefragt ob ich in den Kurs der beiden Jungs mit reinkönnte. Nicht nur das ich mit den Jungs in eine Gruppe gekommen bin, die haben uns sogar ins selbe Zimmer gesteckt 🙂 Gut das hieß für mich aus Mangel an freien Zimmern, dass sie mir ne Matratze auf den Boden geschmissen haben, aber es war ganz und gar nicht so schlimm wie es sich gerade anhört. Erstaunlicherweise war die Matratze recht angenehm.

Bis wir allerdings in das Zimmer konnten, verging einige Zeit. Die verbraten wir damit den unglaublichen Strand zu genießen.
Der Strand oder generell ganz Ko Tao ist sehr klein. Das macht die atemberaubende Schönheit des Strandes und dieser Insel aus. Ko Tao ist nicht sehr touristisch. Die Insel hat lediglich eine Hauptstraße und einen Strand, der ist vielleicht 2-3 km lang aber der schönste den ich je gesehen hab.

Wir erreichten Ko Tao am frühen Vormittag und schon am nachmittag begann der Kurs, zwar nur mit einer theoretischen Unterweisung und, Achtung, Hausaufgaben, aber immerhin.
Am 2. Tag ging es zeitig los, um 8. Hausaufgaben vergleichen, weiterer Theoriequatsch und nachmittag dann in Ausrüstung holen und im Pool die ersten praktischen Übungen. Wir haben uns im Wasser mit dem Equipment vertraut gemacht, haben schwimmen geübt und auf und ab steigen geübt, wieder bis abends um 6, das artet ja in Arbeit aus.
Hausaufgaben vom Vormittag hatten wir ja auch noch, aber die haben sich schnell in Wohlgefallen aufgelöst, denn wir hatten den coolsten Tauchlehrer, Dave aus England. Der nahm uns die Bücher ab und meinte die Hausaufgaben machen wir vormittag in Gruppenarbeit zusammen 😉

Gesgat, getan. Ab in die „Stadt“ was zu essen suchen. Wir fanden einen kleinen heruntergekommenen Holzpavillion an dem wir ein großartiges Pad Thai orderten.

Merke: in Thailand ist man am besten und am günstigsten an kleinen, maroden, heruntergekommen aussehenden Straßenständen!

Wir hatten am Vortag schon mal am Strand gegessen, aber diese kleine Hütte sollte für die nächsten Tage unser Hauptanaufunkt sein.
Danach gingen wir den Strand entlang auf der Suche nach Party, was kein Problem darstellte. Unser Resor abfand sich am einen Ende des Strandes,dem ruhigen, aber schon von da aus konnte man die zahlreichen Bars, die laute Musik und die atemberaubende Feuershow vor jeder einzelnen Bar wahrnehmen. Und aufgrund der gigantischen Größe des Strandes war alles innerhalb von 10 Fußminuten zu erreichen. Jede der Bars hat eine richtige geile Party gemacht und jede Bar hatte eigene Feuerartisten die eine Show vom feinsten ablieferten. Selbst die 12 jährigen Feuerartisten haben ein Talent bewiesen, besser als ich es jemals in Deutschland von irgendjemandem gesehen habe. Nicht das ich es gutheißen würde, das 12 jährige Kinder ausgebeutet und von Kindesbeinen an dazu gedrillt werden bis in die Nacht eine saugefährliche Show abzuliefern, bloß für den Profit, aber scheiße sah das geil aus.
Was ich auch sehr winzig fand, war die Tatsache das diese Feuerartisten dann noch brennende Springseile, Limbostangen und Feuerreifen aufgebaut haben, nicht etwa für sich selbst, nein für die Touristen. Wurde übrigens sehr gut angenommen und sieht total spassig aus. Während den ganzen 4 Tagen auf Ko Tao habe ich übrigens nicht einmal erlebt,dass sich dabei jemand ernsthaft verletzt hat 😉
Vor einem Tauchgang darf man sich nicht besaufen, so verlief der Abend recht ruhig. Am nächsten Tag ging es ja wieder bei Zeiten los. Der Tag fing mit unseren Hausaufgaben und weiterem theoretischem schnick schnack an, aber nur bis mittag.
2 Tauchgänge pro Tag, 2 Tage. Wir sammelten nach dem Mittag unsere Equipment zusammen und fuhren mt dem Boot raus. Dave erklärte uns alles nochmal und dann ging es los.
Nachdem alle Leute unserer Gruppe im Wasser waren, gab Dave ein paar letzte Anweisungen, danch hangelten wir uns an einem Seil runter bis auf den Grund wo wir uns im Halbkreis um Dave auf den Boden knieten und die Skills abarbeiteten die er uns vorgab. Die ersten zehn Minuten auf dem Grund waren sehr kritisch für mich. Das atmen unter Wasser ist selbstverständlich ganz anders als das normale Atmen. Ich hatte schnappatmung, schnell kurz und abgehackt, zu kurz um wirklich Sauerstoff aufnehmen zu können. So wurde meine Atmung immer schneller und ich immer panischer. Ich wollte schon einfach wieder auftauchen, aber dann wäre der Kurs für mich gelaufen. Ich versuchte mich zu beruhigen, meine Atmung zu verlangsamen und meine Atemzüge zu verlängern. Nach 10 Minuten hatte ich meinen Rhythmus gefunden und ab da war es die geilste Erfahrung, die ich bisher gemacht habe.
Wir besuchten an dem Tag 2 Tauchplätze, an denen wir jeweils 20 – 40 Minuten tauchten.
Abends ging es selbstverständlich wieder an unseren Holzpavillion und danach an den Strand.
Am nächsten Tag begann der Tag mit 2 Tauchgängen, denn nachmittag stand der Abschlusstest an.
Diesmal am Grund angekommen, übten wir wieder einige Skills, diesmal nicht nur Basics, schon etwas schwierigere Sachen, aber nichts was wir nicht vorher im Pool geübt hätten.
Unter anderem haben wir am Grund unsere Brillen abgenommen, wieder aufgesetzt und das Wasser rausgeblasen, wir haben sogar unsere komplette Ausrüstung abgelegt und wieder aufgesetzt, was gar nicht so einfach ist wie es sich anhört.
Beim zweiten Tauchgang haben wir weniger Skills geübt als vielmehr zum Spaß getaucht.
Es ist unglaublich wie nah sich die Fische an einen herantrauen und wie faszinierend die Korallen aus der Nähe aussehen.
Nachmittag beim Abschlusstest, pflegten die Trainer sämtlicher Gruppen einfach mal wegzugehen und die Gruppen allein zu lassen, was zur Folge hatte, dass sämtliche Tests in Gemeinschaftsarbeit beendet wurden. Nicht das es ein Problem gewesen wäre den Test zu bestehen, aber sicher ist sicher.
Am Abend gab es nur eine logische Schlussfolgerung was passieren musste, Besäufnis an den Bars am Strand mit allen anderen Tauchgruppen, die mit uns parallel den Kurs machten um das Bestehen sämtlicher Teilnehmer zu feiern. Die Jungs und ich buchten vorsichtshalber noch eine Nicht mehr im Resort.
Natürlich war die Nacht ein voller Erfolg, mal abgesehen davon, dass ich bei dem versuch durch den brennenden Reifen zu springen mich nicht etwa auf dem Boden abrollte, wie es der Plan war, ich begann die Rolle viel zu früh, nämlich schon in der Luft, was zur Folge hatte das ich mit dem Rücken wie ein Sack Kartoffeln auf den Boden schlug. Das sollte ich die nächsten 2 tage noch merken.
Den nächsten Tag verbracht wir damit am Strand rumzugammeln und die Sonne zu genießen. Irgendwann haben wir noch die Fähre nach Ko Phangan gebucht und das wars auch.
Ich habe beschlossen noch Ko Phangan und Ko Samui mit den Jungs abzuklappern und dann zurück nach Bangkok zu fahren, während Jörg und Lars ihre Reise nach Krabbi fortsetzen.
Auf Ko Phangan hatten wir ein nicht annähernd so schönes Resort, dafür 3 Betten im Zimmer. Der Strand war ganz ok.
Jörg kränkelte seit 2 Tagen etwas rum und Lars hatte auch nicht so richtig Bock abends wegzugehen, da wir ja am nächsten Abend zur größten Rave Party Thailands gehen wollten. Auf Ko Phangan passierte nicht viel, ausser halt abends die Party zu der wir so um 8 rum aufbrachen, 10 Minuten mit dem Taxi.
Die eigentliche Full Moon Party sollte am Strand stattfinden, aber schon 4 Straßen vorher konnte man sich vor Leuten kaum retten.
Wir kauften uns als erstes einen Bucket( 5 Liter Eimer voll mit Longdrink) 5 Liter Whisky Cola für 4 € und eine Mischung die es in sich hat, wir mussten im Supermarkt Cola nachkaufen!
Wir liefen Richtung Strand und kamen auf dem Weg dorthin an allerlei Bars und Ständen vorbei. An denen deckten Lars und ich uns mit neonfarbenen Shirts, bunten Stirnbändern und neonfarbe ein, die wir uns auf die Arme schmierten. Jetzt sahen wir wenigstens aus wie richtige Raver.
Jörg dem es ja nicht so gut ging, fuhr bei Zeiten wieder zurück.
Lars und ich decken uns mit weiteren Buckets ein.
Ich weiß nicht mehr wann genau Lars auf die Idee kam, einen Joint zu besorgen, auf jeden Fall standen wir gerade in einer Bar, als er zu mir sagte, Frag mal nach weed.
Ich ging also an die Bar( die Full Moon Party hat den RUf, dass dort so viel Drogen konsumiert werden wie sonst nirgendwo) und versuchte aufs gerade Wohl einen Joint zu bestellen, wie man normalerweise ein Bier bestellt. Und jetzt kommst, es hat funktioniert. Mit einer Selbstverständlichkeit holte der Barkeeper den größten Joint, den ich je gesehen hab und gab ihn mir mit den Worten 250 Bäht(6€). Ich holte Lars und wir liefen aus der Bar ein Stück über den Strand. Ab jetzt kann ich nur noch vage Aussage darüber treffen was wir wann getan haben. Fakt ist das wir natürlich irgendwann unseren Joint geraucht haben, das Ding hielt ewig, kein Wunder bei der Größe.
Ich weiß nicht ob ich es bereits erzählt habe, aber ich habe das erste mal in Nimbin, dem Hippiedorf, geraucht. Diese Erfahrung deckte sich mit dem was ich im weiteren Verlauf der Reise von mehreren Leuten hörte, nämlich das man beim ersten mal gar nichts merkt!
Folglich war das mein zweites mal, ich hatte also keine Ahnung was mit mir passiert. An dem Abend hab nicht mehr viel gemerkt, aber am nächsten morgen konnte ich rückblickend mit erstaunlicher Genauigkeit sagen, wie ich mich füllte und was wir getan haben.
Wir hatten zu dem Zeitpunkt als wir anfingen zu rauchen noch nicht so viel getrunken, nur 2 Buckets. Nach dem Rauchen war ich nicht mehr in der Lage was zu trinken, ich war zu gar nichts mehr in der Lage. Ich war einfach bloß körperlich anwesend und habe vor mich her gegrinst, ich konnte nichts denken, ich war nicht in der Lage zu sprechen, ich war einfach nur da und bin Lars hinterher gelaufen. Lars seinerseits redetete auch nicht mehr viel, er rannt die ganze Zeit bloß über den Strand und schien irgendwas zu suchen. Ich hätte ihn ja gefragt was er da macht, wenn ich fähig gewesen wäre etwa anderes zu tun als zu lächeln und zu laufen.
Irgendwann wollte Lars heimfahren, er fragte mich bestimmt 10 mal ob ich mitkomm, ich sagte entweder gar nichts oder sagte nein ich will hier bleiben, lief ihm dann aber doch wieder Richtung Taxi hinterher.
Das Ende vom Lied war, dass wir um 2 ihr morgens im Zimmer standen. Jörg war natürlich völlig verdutzt was wir um diese Zeit schon zuhause verloren hatten. Ich, stocknüchtern, schilderte ihm den ganzen Verlauf des Abends, während Lars missmutig ins Bett viel.
Am nächsten morgen war ich bei Zeiten wach, kein Wunder, ich war stocknüchtern gewesen, als wir zuhause ankamen.
Mit den anderen zwei war natürlich nicht viel anzufangen, der eine krank der andere mit mörderkater und zu allem übel hat sich Lars nun bei Jörg angesteckt, der seinerseits wiederum auf dem Weg der Besserung war.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Ko Samui.
Dort hatten wir zwar einen besseren Strand, aber ein schlechteres Zimmer als auf Ko Phangan, aber alles in allem sehr schön.
Großartige durchzechte Nächte waren ab jetzt gestrichen, mit den zwei Bazillen im Schlepptau. Dafür haben wir uns eine Muay Thai Fight Night mit 7 Kämpfen, unter anderem einen Frauenkampf angesehen. und wir waren in einer Bühnenshow von ein Haufen Ladyboys aufgeführt. Es war sehr lustig anzusehen. Die Fight Night war schon sehr geil.
Am letzten Tag auf Loh Samui haben wir uns 3 Roller geliehen und sind über die Insel gefahren. Der Verkehr in Thailand ist eine Kategorie für sich. Wer etwas ängstlich veranlagt ist, sollte sich zweimal überlegen an dem Verkehr teilzunehmen. Ich für meinen Teil fand es lustig. Wir haben irgendwo einen Fußballgolfplatz gefunden. Fußballgolf erklärt sich glaube ich von selbst. Es ist einfach als Golf oder Fußball und macht sauviel Spaß.
Am nächsten Tag fuhren die Jungs nach Krabbi und ich zurück nach Bangkok.

Ich hatte noch 5 Tage bis mein Flieger nach Moskau und von da nach Frankfurt ging. Was sollte ich 5 Tage in Bangkok anfangen, die Stadt ist schmutzig, die TukTuk Fahrer unfreundlich und in den ersten 3 Tagen die ich schon vor den Inseln hier war habe ich bereits alles sehenswerte gesehen. Gerädert von der Busfahrt verschlief ich den ersten Tag komplett, Gott sei Dank.
Den nächsten Tag schlief ich wieder lang bis elf glaube ich, Backpacker sind generell ein sehr faules Volk. Nachdem ich an dem heruntergekommenem Starßenstand meines Vertrauens ein gutes Pad Thai hatte und dort eine Stunde mit nem Mädel die ich dort kennengelernt hatte über dies und das geredet hatte, schlenderte ich durch die Kaosan Road, eine beliebte Straße in Bangkok.
Es gab nicht viel zu sehen. Am frühen nachmittag setzte ich mich in eine Bar zu einem Neuseeländer und wir tranken ein paar Bier zusammen.
Irgendwann schrieb mir Steven, der Schotte aus Cairns. Wo ich gerade wäre, wies mir geht. Es stellte sich heraus das er auch gerade in Bangkok in einem Hostel ganz in meiner Nähe war.
Wir machten uns aus uns abends in seinem Hostel zu treffen. Dort saßen wir dann im Foyer tranken Bier und spielten Karten. Zu unserem Kartenspiel gesellten sich immer mehr Leute aller Nationalitäten. Der nächste Tag ist keiner Erwähnung würdig, Schlafen, essen, gammeln. Abends war ich wieder mit Steve im Hostel. Der Abend verlief ähnlich wie der vorherige, allerdings kam irgendjemand auf die Idee mitten in der Nacht zu einer Ping Pong Show zu fahren. Was eine PingPong Show ist erläutere ich jetzt hier nicht. Wer will kann mich anschreiben, ich erkläre es dann gern detailliert.
Ich sag nur soviel, es gibt sie nur in Thailand soweit ich weiß, seht sie euch auf jeden Fall an. Es ist…was ganz besonderes.
Wir waren mittlerweile 15 – 20 Leute die sich nun aufmachten zu einer Show zu fahren. Wir liefen zur Straße und machten 4 TukTuks klar, jedes TukTuk musste mit 4 Leuten besetzt werden, normal sind max. 3. Die Fahrt zu der Show war das geilste Erlebnis seit langem. Die 4 TukTuk Fahrer ließen diese Fahrt zu einer Art rennen ausarten, durch den chaotischen Verkehr Bangkoks. Wir in unserem angetrunkenem Zustand fanden das natürlich geil und heizten die Fahrer noch richtig an.
Dann sahen wir uns die Show an, nach 40 Minuten meinten die Frauen von uns sie hätten genug gesehen und wollten gehen. Wir sind dann zurück zur Kaosan Road gefahren um dort noch ein paar Bars und Clubs mitzunehmen.
Den nächsten Tag verbrachte ich mit ausnüchtern und rumgammeln. Ich habe den Transfer zum Flughafen gebucht, denn mein Heimflug ging um 10 früh. Und damit endet meine Reise auch schon.

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Urlaub in Ponte Tresa http://blog.reisen-und-weg.de/urlaub-in-ponte-tresa/ http://blog.reisen-und-weg.de/urlaub-in-ponte-tresa/#comments Thu, 04 Sep 2014 10:08:50 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=1503

Urlaub in Ponte Tresa

Ab in den Urlaub. Lange haben wir gesucht und dann doch noch etwas gefunden. Es sollte Italien sein. das die Schweiz unmittelbar vor der Haustüre war, kann als Zufall bezeichnet werden. Ponte Tresa am Luganer See liegt von uns 850 Km entfernt. Das kann an einem Tag gefahren werden, aber wir zogen es vor am Bodensee zu übernachten. Ohne Voranmeldung war das nicht einfach, denn in Bregenz waren zu diesem Zeitpunkt Festspiele. Im Umkreis von 30 Km war kein Zimmer zu bekommen. Irgendwann hat es dann doch geklappt. Gebucht haben wir die Reise ganz problemlos und mit guten Service bei http://www.reisen-und-weg.de/. Auf diesem Portal werden verschiedene Ferienhausanbieter eingebunden.

 

Seekarte_ Luganosee

 

SeekarteItalienSchweizLuganosee

 

obenbild

Ferienhaus

 

Die Ferienregion

Lavena Ponte Tresa am Luganer See. Der malerische Ort Lavena liegt bei Ponte Tresa am italienischen Westzipfel
des Luganer Sees, ca. 12 km von Lugano entfemt, unmittelbar an der schweizerisch – italienischen Grenze. Der Ort
verfügt über ein Strandbad und über Tennisplätze. Rundfahrten kann man mit dem Schiff auf dem Luganersee nach Lugano
und zu den verschiedenen malerischen Orten rund um den See machen. Ponte Tresa hat ca. 5000 Einwohner. Im
Ort gibt 3 Supermärkte, Bäckerei, Restaurant, Bar.

Günther Fahrrad Tour

Zitrusfrüchte und Palmen und das in den Alpen. Seine herrliche Kulisse und die unglaubliche Vielfalt machen den Luganer See zu einen magischen Ort.In dem kleinen Städtchen kann man wunderbar spazieren. An jeder Ecke befindet sich ein Kaffee sowie Eisdielen. Das Essen ist zwar etwas teuer, kein Wunder, es liegt ja nur 200 m von der schweizerischen Grenze entfernt. Eine Schiffsrundfahrt sollte überlegt sein, die kostet so schlappe 38,-€ pro Person. Das Panorama, die einzigartige Kulisse hat das aber schnell entschädigt. Es gibt auch viele Wandermöglichkeiten, die aber zunächst mit dem Auto angefahren werden musste. Nachdem man die Seilbahn ( eine Fahrt 20,-€ pro Person ) hoch gefahren ist, wird man von der schönsten Berg Kulisse empfangen.

Das Haus und der See

Es ist ein Dreifamilienhaus in wirklich ruhiger Lage, ca. 20 m vom See entfernt. Der See selbst wird kaum zum Baden genutzt. das hat uns natürlich stutzig gemacht. Auf Nachfrage bei den Einwohnern, wurde auf ein starke Strömung innerhalb des See’s hingewiesen. Nach starken Regenfällen haben wir das auch bestätigt bekommen. Der See ist als eine Einheit zu betrachten, aber verschiedene Stellen sind durch Kanäle verengt. In diesen Kanälen ensteht eine extrem Strömung.

wohnung

Ferienhausvorne

Die Wohnung

3-Zimmer-Wohnung 120 m2 im 2. Stock, zweckmässig und antik eingerichtet: Wohn-/Esszimmer 30 m2 mit
Panoramafenster mit Sat-TV. Ausgang zur Terrasse. 1 Zimmer mit 2 Betten. 1 Zimmer mit 3 Betten und
Waschbecken. Offene Küche mit Backofen der wurde allerdings oft überlastet und die Sicherung kam, Geschirrspüler, Mikrowelle, Kühlschrank sind auch vorhanden. Aber eine Kaffeemaschine fehlte. Bad mit Dusche ist OK. Die Terrasse 18 m2, überdacht,Terrassenmöbel und eine schöne Sicht
auf den See macht die Sache rund.

balkon

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Reise nach Vietnam http://blog.reisen-und-weg.de/3007-2/ http://blog.reisen-und-weg.de/3007-2/#comments Thu, 24 Sep 2015 17:39:39 +0000 http://blog.reisen-und-weg.de/?p=3007

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ein Vergnügen, dass wir uns jedes Jahr 2 mal leisten. Der Kurort Bad Staffelstein  liegt im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels in der Nähe von Coburg, im Gottesgarten am Obermain, der viele Sehenswürdigkeiten aufweist. Dazu zählen die von Balthasar Neumann erbaute Basilika Vierzehnheiligen, Kloster Banz und viele andere Sehenswürdigkeiten. Wir fahren immer für 4 Tage und konzentrieren uns dabei auf das Thermalbad. Speziell bei degenerativen Knochen-Erkrankungen z.B. Arthrose hilft der Gang in die Obermain Therme vorzüglich. So hat meine Frau mehrere Monate danach keine Schmerzen mehr in den Gelenken. Auch bei Herz und Kreislaufproblemen kann man einen positiven Effekt verzeichnen. Selbst wenn keine angezeigten Krankheiten vorliegen, lohnt sich die Reise nach Staffelstein. Man kann den ganzen Tag im Bad verbringen- inclusive Sauna bezahlt man gerademal 17,-€.  Ein großes Becken aus der Ursole mit 12% Salzgehalt und 36 grad  und viele Becken mit 3% Salzgehalt und 34 grad bieten ein absolutes Wohlfühlvergnügen. In der Saunalandschaft ist darüber hinaus etwas ganz besonderes zu erleben. Eine große Aussenlandschaft mit Maa-Sauna, die urig heiß und dennoch mild ist sowie in der Suuri-Sauna werden Aufgüsse zelebriert.

Untergebracht sind wir in der wunderschönen Pension Sonnenleite mit einem ganz großen familiären Note. Frau Gertrud Döbert kümmert sich liebevoll um Ihre Gäste. Das muss mal gesagt werden, dahin fahren wir gerne wieder.

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